Kürzlich stieß ich im Münchner Merkur auf Seite 1 auf einen kurzen Verweis, dass da eine “evangelikale Pastorin” diese Show zu Gunsten des amtierenden US-Präsidenten abgezogen hat …
https://youtu.be/I4daeEacIVI
Um es klarzustellen: sie ist nach meiner Auffassung keine “evangelikale Pastorin”, sondern eine falsche Lehrerin. Selbst die meisten Pfingstler (zu denen sie wohl auch gezählt wird) würden – hierzulande – diesen Unsinn ablehnen …
Wer von ‘normalen’ Muslimen verlangt, das sie sich von Islamisten distanzieren, sollte als ‘evangelikaler Christ’ kein Problem haben sich hier zu distanzieren:
nicht in meinem Namen (und dem vieler ‘normaler’ Evangelikaler) …
Das ich nochmal die taz wohlwollend zitieren würde …
Ein Antwort Martin Luthers an Johann Heß1)zur Pest (1527) hat in den letzten “Corona-Monaten” des Öfteren die Runde gemacht 2), weil diese Antwort so ausgewogen und weise ist und so gut in unsere Zeit passt, wo es einige Christen gibt, die sich vor lauter Sorge von aller Gemeinschaft zurückziehen und andere ebensolche Christenmenschen, die meinen, sich in pubertierender Tollpatischgkeit ihre vermeintliche Glaubensstärke beweisen zu müssen …
Zu beiden sagt Luther:
Und denke so: Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Verhängnis Gift und tödliche Krankheit herein geschickt, so will ich zu Gott bitten, daß er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen. Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf daß ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte. (…). Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter, gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.
[Martin Luther: Ob man vor dem Sterben fliehen möge (1527). Zeno.org: Martin Luther: Werke, S. 4164 (vgl. Luther-W Bd. 6, S. 242) (c) Vandenhoeck und Ruprecht]
Diese bekannte Aussage gegen Ende seines Artikels ist auch heute noch in seiner Ausgewogenheit und Weisheit maßstabssetzend:
Das Papier wurde von den Initiatoren um eine klärende Fußnote zu These 3 ergänzt:
Mit „müssen nicht bekämpft werden“ schließen wir nicht aus, dass sich Nachfolger Jesu im Rahmen demokratisch legitimierter Mittel engagiert und besonnen für biblische Werte einsetzen, z.B. beim Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft. Die Bibel erklärt es aber nirgendwo zu unserer Pflicht, die Regierung zu kontrollieren oder Widerstand gegen aus unserer Sicht fragwürdige Entscheidungen zu leisten – außer wenn Christen gezwungen werden, gegen Gottes ausdrückliches Gebot zu handeln.
Die Initiatoren: Michael Kotsch, Wilfried Plock, Matthias Swart, Marco Vedder
Zudem haben noch vier Brüder ihre Unterstützung signalisiert, die bei dieser Gelegenheit in die Liste der Unterzeichner eingefügt wurden:
Dr. Andreas Heimbichner (Leiter der Bibel- und Missionsschule Ostfriesland)
Prof. Dr. Stephan Holthaus (Freie Theologische Hochschule Gießen)
Erik Junker (Bibellehrer, Gem-leitung Rendsburg)
Johannes Wendel (Int. Gideonbund)
Egal wie man zu den vielen offenen Fragen bzgl. ‘Corona’ steht (und da kann man auf der Sachebene viele kritische (An-) Fragen haben),
“die Hauptsache muss sein, dass die Hauptsache, die Hauptsache bleibt” …
Und die Hauptsache ist für Christen, dass in den Gemeinden und in der Predigt Christus im Mittelpunkt bleibt – und das dieses Zentrum nicht dem für und wider bzgl. Corona zugesprochen wird …
Das aus freikirchlicher Feder stammende Dokument “Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona” verfolgt genau diese Zielsetzung, die Grundlagen des christlichen Glaubens zu betonen. Wohltuend ist dabei, dass dieses Positionspapier “nicht GEGEN irgendwelche Personen oder Auffassungen” gerichtet ist, “sondern grundlegende Aussagen des Wortes Gottes POSITIV” formuliert.
Es ist dem Herausgeberkreis zuzustimmen:
“alles beschriebene Papier wird nicht helfen, wenn Gottes Geist nicht auf allen Seiten Verständnis, Einsicht, Demut und Liebe schenkt …”.
09.11.2020
Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona
Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung der letzten Monate in vielen christlichen Gemeinden:
Während die Gemeinde Jesu durch staatlich vorgeschriebene Veranstaltungseinschränkungen sowie große seelsorgerliche und gesellschaftliche Aufgaben in dieser Zeit besonders herausgefordert wird, kommt es durch die unterschiedliche Bewertung der medizinischen und politischen Hintergründe von Corona zu erheblichen Spannungen. Die Einheit seiner Nachfolger, die unserem Herrn so wertvoll ist, gerät in Gefahr, die Liebe droht im Streit zu erkalten und das Zeugnis der Gemeinde beginnt zu leiden.
Darum bitten wir alle Gläubigen eindringlich, sich neu bei unserem Herrn und Retter Jesus Christus und seinem Wort zu treffen, um wo irgend möglich weiteren geistlichen Schaden von der Gemeinde fernzuhalten. In diesem Zusammenhang möchten wir an grundlegende Aussagen des Wortes Gottes erinnern, denen in der momentanen Situation eine besondere Bedeutung zukommt.
Das Leben Josephs ist eine Geschichte von Liebe, Hass, Sklaverei, Macht und Vergebung. Obwohl sie vor Tausenden von Jahren geschrieben wurde, hat sie eine zeitlose Qualität, die noch immer die Tiefen der menschlichen Erfahrung erforscht.
Heute vormittag lief das von Daniel Platte mit vier Bibellehrern moderierte Bibelgespräch zu Johannes 18,1-27: Bibel mit Tiefgang – Kurzreferate und Gespräch über den Konferenztext https://www.youtube.com/watch?v=1jOw_Q4L1HE
Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist
In response to recent popular accounts, scientist and philosopher John Lennox offers a Christian perspective on humanity’s future, the problems raised by AI and the atheist conception of what it means to be human.
HOW WILL TECHNOLOGY CHANGE US?
The questions posed by AI are open to all of us. And they demand answers. 2084 shows how the Christian worldview, properly understood, can provide evidence-based, credible answers that will help you navigate today’s fast-changing world.
A CHRISTIAN PERSPECTIVE ON HUMANITY’S FUTURE.
Scientist and philosopher John Lennox will introduce you to a kaleidoscope of ideas: the key developments in technological enhancement, bioengineering, and, in particular, artificial intelligence. Discover the current capacity of AI, its advantages and disadvantages, the facts and the fiction, as well as future implications.