Am kommenden Wochenende werde ich am ITG-Studienzentrum in Innsbruck über das christliche Sühneverständnis sprechen. Das Thema wird heute kontrovers diskutiert. Besonders der Gedanke eines stellvertretenden Sühneopfers wird häufig bestritten. Schon 1986 schrieb John Stott in seinem wahrscheinlich wichtigsten Buch Das Kreuz: „Keine Begriffe des theologischen Wortschatzes rund um das Kreuz haben mehr Kritik hervorgerufen, als ‚Genugtuung‘ und ‚Stellvertretung‘.“
Während wir daran gewöhnt sind, davon zu sprechen, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat (vgl. Apg 4,10; 5,30), macht es uns gewisse Schwierigkeiten, zu akzeptieren, dass die Kreuzigung ebenso Gottes Bestimmung war. Dabei spricht die Bibel durchaus davon, dass in der Kreuzigung Gott seinen Sohn in den Tod gegeben hat und er sterben musste. Während wir auf der einen Seite daran festhalten, dass die Menschen durch ihre Sünde den unschuldigen Sohn ans Kreuz gebracht haben und Jesus sich freiwillig hingab, halten wir Golgatha zugleich für eine Heilstat Gottes.
This is a guest post by David Murray, author of Reset: Living a Grace-Paced Life in a Burnout Culture. The statistics cited below come from a survey of over six thousand people Crossway conducted in September 2016.
What Is to Blame for Burnout?
In a survey (see the infographic) conducted by Crossway last fall, 76% of men and 88% of women admitted that they had experienced burnout for a significant period of time. Of those who experienced burnout, 31% of men and 26% of women suffered for up to three months. It went on for up to six months for a further 23% of men and 24% of women, with the remaining 46% of men and 50% of women enduring this for over six months.
When asked what contributed to their burnout, answers fell into two main categories: work related and home related. Of the work issues, the most commonly cited factors were workplace pressure, overwork, too little time off, and financial need. On the home front, the main problems were family pressures, too little sleep, too little exercise, and criticism from others.
Der kleine Verein cvmd rief und Christen verschiedenster Konfessionen strömten in den Hofbräukeller: fast war es, wie auf einer bayrischen Hochzeit, hätte nicht anstatt des Brautpaars – trotz nahendem Brexit – ein einsamer Engländer auf der Bühne gestanden …
Dr. Peter J. Williams wurde bei seinem Thema “Ist das Neue Testament zuverlässig” von dem Wahlbayern Dr. Martin Heide übersetzt. 250 Gäste verfolgten seine kurzweilig vorgetragenen Argumente für die Glaubwürdigkeit der Schrift:
Argumente aus Zitaten nichtchristlicher Verfasser: Tacitus, Plinius der J., Josephus; Fazit: christliche und nichtchristliche Belege stimmen überein
Argumente christlicher Autoren: P 45 (Evangelienhandschrift mit allen 4 Evgl. um 225 n.Chr.), Irenäus (geb. ca. 130 n. Chr.), Tatian (173 n.Chr.); Fazit: fundiertes Wissen aus der “Zeit und Raum” der Verfasserschaft im NT
in einem längeren Exkurs zeigte der Referent ein recht starkes Argument auf: die %-tuale Verteilung der im NT genannten Namen entspricht i.W. der in anderen Handschriften vorh. Verteilung (Datenbasis immerhin bei 3.000 Namen); Interessant: die apokryphen Schriften haben hier erhebliche Abweichungen zum NT
auch die geographische Kenntnis entspricht im NT (im Gegensatz zu den apokryphen Evangelien) einer tatsächlichen Verfasserschaft von Insidern
Das NT spart nicht mit Peinlichkeiten und “harter Rede” Jesu und “ungünstigen” Berichten, die – wenn sie nicht wahr wäre, niemand erfunden hätte …
das Stilmittel der Gleichnisse ist hingegen außergwöhnlich und findet sich so nicht in anderen Schriften seiner Zeit
Alexander Schick (http://www.bibelausstellung.de/) hat die nachfolgenden Bilder auf der aktuellen Studienreise nach Jordanien (02/2017) aufgenommen und sie dem Blog brink4u freundlicherweise zur Verfügung gestellt:
A. Ausgrabungen in der als mögl. Lage von Sodom vermuteten Siedlung:
Er schrieb am 20.02.2017, dass er auf dem Weg nach Amman sei, wo er einen Vortrag über die Qumranrollen gehalten hat. Die nachfolgenden Bilder vom 22.02.2017 zeigen eine neue Grabung in der von einigen als Sodom (?) vermuteten arch. Fundstelle nördl. vom Toten Meer, an der A. Schick an einem Tag teilgenommen hat:
Die Bilder stammen aus Tall el Hammam, einem großen Ruinenhügel, von dem der Grabungsleiter Dr. Collins glaubt, dass könnte evtl. das biblische Sodom sein. Tall el Hammam liegt 14 km nordöstl. des Toten Meers unterhalb des Berg Nebo.
Auch nach Jahrtausenden wird die Frage nach Gott immer noch heiß diskutiert, zumeist von streng Religiösen einerseits und ebenso strengen Materialisten andererseits.
Leider kommen sich dabei die Vertreter der unterschiedlichen Positionen aufgrund ihrer Polarisierung oft nicht näher. Viel zu selten wird die Gottesfrage rein anhand der Logik betrachtet.
Insofern ist theo:logisch ungewöhnlich, ermöglicht es doch einen ganz anderen Blick auf die Gottesfrage – im Licht der Vernunft.
Großbritannien ist das Land mit den meisten Hassverbrechen in Europa. Die Leute sind dort aber gar nicht schlimmer als anderswo. Staatsanwaltschaft und Polizei haben eine Hassverbrecherindustrie etabliert. Jemand, der meint, er sei ein Diskrimnierungsopfer, kann ohne Nennung von Indizien oder Beweisen online eine Anzeige einreichen. Auch anonym. Das kann freilich Leben und Karrieren ruinieren.
Jochen Buchsteiner schreibt für die FAZ:
Dabei ist es nie leichter gewesen, ein Hassverbrechen anzuzeigen – und nie war es vager definiert. Als Staatsanwaltschaft und Polizei vor acht Jahren in der Spätphase der Labour-Ära den Tatbestand neu umrissen, fassten sie darunter „jedes kriminelle Delikt, das vom Opfer oder irgendeiner anderen Person als eines wahrgenommen wird, das von Feindseligkeiten oder Vorurteilen motiviert ist, die auf persönlichen Charakteristika gründen“. Im Leitfaden der Polizei zum Umgang mit Hassverbrechen ist ausdrücklich festgehalten, dass keine Beweise vorliegen müssen, um ein Hassverbrechen zu den Akten zu nehmen. „Das Opfer muss seine Wahrnehmung weder rechtfertigen noch Indizien liefern, und die Polizei darf seine Wahrnehmung nicht unmittelbar anzweifeln.“ Nicht allen leuchten diese Polizeirichtlinien ein. Die Polizei, hieß es in unlängst in der Zeitschrift „The Spectator“, werde „entmutigt“, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen und zu ermitteln. Beweise würden durch Gefühle ersetzt.
In Deutschland gibt es die von Anne Wizorek gegründete Kampagne #Aufschrei, die sexuelle Hassverbrechen öffentlich, etwa in sozialen Netzwerken, anzeigen sollen. In Großbritannien werden viele solcher Delikte offenbar schon über den Rechtsstaat geklärt.
In einigen Grafschaften registriert die Polizei inzwischen Hassverbrechen, die nicht einmal mehr Rückschlüsse auf die Motivation zulassen. In den Richtlinien der Polizei von Surrey wird das Beispiel eines Mannes erwähnt, der eine Schimpftirade über sich hat ergehen lassen müssen, die „absolut nichts über seine sexuelle Orientierung enthielt“. Wenn dieser Mann das „so wahrnimmt, dass er wegen seines offenen Schwulseins angegriffen wurde“, müsse die Polizei das „als Hassverbrechen registrieren, das auf sexueller Orientierung beruht“. Dabei reicht es nicht mehr, so die Polizeirichtlinien in Manchester, den Vorfall ungerührt zu den Akten zu nehmen. „Gleichgültigkeit“ könnte den Betroffenen „zum zweiten Mal zum Opfer machen.“
Ein Gutteil der Hassverbrechen wird mittlerweile online registriert. Dazu genügt es, eine Website aufzurufen und ein Formular auszufüllen. Das kann anonym geschehen, ohne Angaben zur Person, des Anzeigenden oder des Opfers. O’Sullivan, der noch immer in der Kneipe sitzt, nimmt die Weinkarte in die Hand und klappt sie auf wie einen Laptop. „Sehen Sie, ich könnte jetzt auf die Webpage gehen und berichten, was mir gerade irgendwo schräg vorgekommen ist. Und in alle Felder, die nach Details fragen, tippe ich: Nein, Nein, Nein.“ Er faltet die Weinkarte wieder zusammen. „Das ist reinster Orwell, ein Dienst an der Gedankenpolizei, der Tod des gesunden Menschenverstandes.“
Ich empfehle die Lektüre des FAZ-Artikels mit großem Nachdruck!
Timothy Keller, Center Church – Kirche in der Stadt. Worms: pulsmedien: 2015. 392 S. Hardcover: 34,95 €. ISBN: 978-3-939577-25-6.
17.02.2017
Aufgrund einer Anmerkung zu der unten genannten Buchbesprechung von KHV, hier noch eine Ergänzung mit einer wohlwollend kritischen und sehr ausführlichen Buchbesprechung von der 9-marks-Bewegung (allerdings schon aus 2013):
Das großformatige (19 x 24 cm) und umfangreiche Buch (zweispaltig in kleiner Schrift gedruckt, keine Bilder) schreckt zunächst ab. Wenn man aber die vier Vorworte bewältigt hat und die Einleitung, in welcher der Autor seine Grundüberzeugung erklärt, stößt man auf einen reichen Schatz:
das Evangelium. 56 Seiten in sechs Kapiteln verwendet Keller, um gründlich das Evangelium zu erklären, die Voraussetzung für alles Weitere.
Es geht einem das Herz dabei auf.
Keller spricht in diesem ersten Teil „Evangelium“ alle wesentlichen Dinge an, auch Erweckung und die Kritik daran. Sehr deutlich wird der Unterschied zur Gesetzlichkeit. Übrigens vergisst Keller auch den Zorn Gottes nicht, der unbedingt dazu gehört, wenn man das Evangelium richtig verstehen will.
Wer im Vortrag von A. Schick in Unterschleißheim war *), hatte es schon gehört:
es gibt neue Funde aus Qumran
Immer wieder wurden Stimmen laut, dass noch weitere Schriftschätze bei Qumran verborgen sein könnten. Diese These haben jetzt Archäologen der Hebräischen Universität in Jerusalem eindrucksvoll bestätigt. In einer Höhle in einer Felswand westlich von Qurman stießen sie auf zahlreiche zerbrochene Tonkrüge, Belege dafür, dass sich hier ein weiteres Versteck für Schriftrollen befand. Es handele sich um „eine der aufregendsten archäologischen Funde in den Höhlen von Qumran und die wichtigste in den vergangenen 60 Jahren“, heißt es in einer Mitteilung der Universität.
Hier der Link auf die Online-Ausgabe die im Entstehen ist:
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