William L. Craig in München (Flyer)

Zu der hier mehrfach beworbenen Veranstaltung mit William L. Craig ist das Flugblatt fertig:
Das Standardwerk für Apologetik „On Guard“ von William L. Craig (siehe: http://www.amazon.de/On-Guard-Defending-Reason-Precision/dp/1434764885) wird ebenfalls bis Ende Oktober in deutscher Übersetzung auf dem Markt sein. „On Guard“ ist eine Verteidigung des christlichen Glauben, wie man es von Büchern wie „Pardon ich bin Christ“ von C.S. Lewis kennt. Es soll dazu anleiten, eine vernünftige Rechtfertigung des christl. Glaubens zu formulieren.

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Das anschlussfähige theologische System von Schleiermacher (Aus: Hanniel bloggt)

Friedrich Daniel Schleiermacher ist ein – wenn nicht gar der – Vordenker für (post)moderne Religiosität. Diese lässt sich nicht nur mit Agnostizismus, sondern auch mit dem evangelikalen Frömmigkeitsverständnis der Gegenwart verbinden. Thomas Jeising beschreibt in seinem informativen Aufsatz (in Bibel & Gemeinde 101, 2/2015) drei anschlussfähige Kennzeichen seines theologischen Systems:

Je unvernünftiger etwas ist, desto anziehender scheint es zu sein. Und selbst für die evangelikale Frömmigkeit erscheint es suspekt, dass Gott sich mit seinem Wort an die Vernunft richtet und sie erleuchten will. Ein Wirken des Heiligen Geistes durch Kraft und Stoß oder Gefühl wird vielfach seinem argumentativen Reden vorgeordnet. Bibelwissen und die Beschäftigung mit theologischen Lehrfragen wird Spezialisten überlassen und fristet in der Gemeinde ein Schattendasein.

Die zweite Beobachtung ist, wie stark alles Religiöse in den Bereich des Selbstbewusstseins verlagert ist. Wie der Mensch sein Verhältnis zu Gott empfindet, erhält mehr Gewicht als die Rede von den Tatsachen in Raum und Zeit, die Gott geschaffen hat. Die eigene Erfahrung und die eigene Gefühlswelt erscheint als der Ort des Handelns Gottes. Eden, Morija, Sinai, Golgatha werden sekundär und müssen erst im Menschen eine Erfahrung auslösen.

Und hier hat drittens der religiöse Pluralismus seinen Ausgangspunkt. Ob einer in einer vorhandenen Gemeinde wohnt oder seine eigene erbaut, hängt vielfach davon ab, was ihn „mit rechter Lebhaftigkeit ergreift“. Das gleiche gilt für die Entscheidung in Lehrfragen. Nicht ein Ringen und Suchen nach der Wahrheit Gottes bestimmt die Gemeinden, sondern die Pflege des eigenen Pfündleins, von dem man ergriffen ist.

Hier der erweiteret Artikel als pdf:

  • https://bibelbund.de/wp-content/uploads/Schleiermacher-und-moderne-Religiosit%C3%A4t.pdf

AT & NT: Der Gebrauch des AT im NT … (Hermeneutik)

Eine super Link-Liste zu einem sehr wichtigen Thema für unseren Umgang mit und unser Verständnis vom AT und NT … – gefunden bei “Progressive Dispensationalism” (in FB)

  • http://biblicalstudies.org.uk/int_otnt.php

Einzelne Beispiele aus diesem Link:

  • http://faculty.gordon.edu/hu/bi/ted_hildebrandt/NTeSources/NTArticles/GTJ-NT/Battle-Rom9-GTJ-81.htm
  • http://biblicalstudies.org.uk/pdf/ffb/abraham_bruce.pdf
Ergänzung 22.06.2015
  • Beale / Carson: http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/1844741966/biblicalstudi-21
  • und Gooding:http://www.amazon.de/Riches-Divine-Wisdom-Myrtlefield-Expositions/dp/1874584214/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1435004799&sr=8-2&keywords=Gooding

vgl.:

  • https://www.brink4u.com/artikel/bibel-themen/hermeneutik/prof-david-gooding-auszug-aus-the-riches-of-divine-wisdom
  • https://www.brink4u.com/wp-content/uploads/2015/01/20140309_continuity_discon.pdf

Ravi Zacharias: Warum ich kein Atheist bin …

  • http://rzim.org/just-thinking-broadcasts/why-i-am-not-an-atheist-part-1-of-4

Standpunkt: Wir leiden unter dem pelagianischen Menschenbild (aus: Hanniel bloggt)

Diese interessante Kolummne aus “Hanniel bloggt” möchte ich zur Diskussion stellen:

Veröffentlicht am von Holger Lahayne hat einen lesenwerten Beitrag “Augustinus und Pelagius” verfasst. Ich glaube, dass wir heute unter der Re-Pelagianisierung der Kirche leiden. Die Wirkung ist sehr subtil. Um was geht es?

Der Pelagianismus – nach dem Vater der Lehre, dem britischen Mönchen und in Rom wirkenden Theologen Pelagius (ca. 350–420) – leugnet die Erbsünde und damit die radikale Verdorbenheit des Menschen. Der gefallene Mensch wird positiver gesehen, als es der biblischen Botschaft entspricht. Natürlich wird so etwas gerne geglaubt. „Der Menschengeist hat nichts lieber, als wenn man ihm Schmeicheleien vormacht“, so schon Johannes Calvin in seiner Institutio (II,1). In dem Kapitel erläutert der Reformator die Erb- oder „Ursünde“, die damals wie heute äußerst anstößig ist: „Dem gemeinen Menschenverstand ist nichts so befremdlich, als dass wegen der Schuld eines Menschen alle schuldig sein sollten“. Unsere Sünde besteht nicht nur in der Nachahmung Adams, wie Pelagius lehrte. Wir sind nach dem Fall nicht nur unvollkommen, krank, verführbar; das Übel ist viel radikaler: der Mensch ist geistlich tot (s. z.B. Ef 2,1). …

Gegen die Erbsünde kämpfte im 19. Jahrhundert vor allem Charles G. Finney (1792–1875) und verbreitete ein (semi-)pelagianistisches Menschenbild: Wir werden moralisch neutral geboren und können das Gute oder das Böse frei wählen. Der einflussreiche Evangelist: „Der Sünder hat alle Möglichkeiten und die natürliche Fähigkeit Gott perfekt zu gehorchen.“ Finneys Pfad folgen bis heute sehr viele Gläubige, absurderweise gerade die aus jungen, dynamischen, evangelisierenden Gemeinden. Dies hat auch mit der Verlust und der Nichtbeachtung des reichen theologischen Erbes der Vergangenheit zu tun. James I. Packer bemerkte treffend: „Pelagianismus ist die natürliche Häresie von eifrigen Christen, die an Theologie kein Interesse haben.“

Wir tun gut daran, uns den Konflikt aus dem 5. Jahrhundert näher anzusehen. Das augustinische Gnadenverständnis ist der Schlüssel für das Zurechtrücken des Menschenbildes.

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Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: Rob Bells Gottesleere

Der Verlag Gerth Medien hat Rob Bells „Gottesleere“ Mit dir. Für dich. Vor dir in deutscher Sprache herausgegeben. Das wohlwollende Vorwort stammt von Jürgen Mette, Mitglied beim Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz.

Moritz Breckner hat für das pro Medienmagazin eine empfehlenswerte Rezension verfasst. Vielen Dank!

Zu lesen ist dort:

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»Gut ohne Gott? Über die Grundlage der Moral« – Ein Vortrag von Prof. William Lane Craig

Im Oktober 2015 veranstaltet der cvmd zwei Vorträge mit dem amerikanischen Religionsphilosophen William Lane Craig. In der Alten Kongresshalle in München wird Professor Craig mit dem Philosophie-Professor Ansgar Beckermann (Universität Bielefeld) zu dem Thema »Existiert Gott?« debattieren.

In der St.-Matthäus-Kirche wird Professor William Lane Craig einen Vortrag zum Thema »Gut ohne Gott? – Über die Grundlage der Moral« halten. Weiterhin wird er an der Ludwig-Maximilians-Universität München sprechen und vom cvmd an Universitäten in Österreich vermittelt. Dort sind Veranstaltungen an den Universitäten Innsbruck, Wien und Graz geplant, die von der Österreichischen Studentenmission (ÖSM) und der Österreichischen Gesellschaft für Religionsphilosophie organisiert werden.

Über die Redner:

Ansgar Beckermann
Foto: © juergen-bauer.com

Ansgar Beckermann ist Philosoph und war von 1995 bis 2012 Professor an der Universität Bielefeld. Von 2000 bis 2006 war er Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie. Sein jüngstes Werk »Glaube« erschien im Jahr 2013 im De Gruyter Verlag. Es behandelt die Frage nach der Rationalität des christlichen Glaubens.

William Lane Craig

William Lane Craig ist Professor für Philosophie an der Talbot School of Theology der Biola University in La Mirada, Kalifornien. Er promovierte in Philosophie an der University of Birmingham und in Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Craig führte zahlreiche Debatten über philosophische und theologische Kernthemen, unter anderem mit dem Biologen Richard Dawkins und dem bereits verstorbenen Autor und Journalisten Christopher Hitchens. Er hat zahlreiche Bücher und über einhundert Zeitschriftenartikel veröffentlicht. Sein Buch »Die Existenz Gottes und der Ursprung des Universums« erschien 1989 im SCM R. Brockhaus Verlag auch auf Deutsch.

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H3 – Hirn, Herz und Hand – young leaders training

Schulungsprogramm für (junge) Mitarbeiter im Münchener Raum!

H3

24 Teilnehmer, 10 Monate / 1 Samstag pro Monat (09:30-17:00 Uhr)
genauere Inhalte im beiliegenden Flyer:

verbindliche Anmeldung bis 15.09.2015 nur unter:

  • anmeldung@ylt.cgush.de
  • Voraussetzungen im Flyer beachten

Foto: Fotolia_5295139_Subscription_Monthly_M

Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: Braucht Gott dich?

Mir wird immer klarer, dass sich die erbauliche Literatur teilweise in kecker Weise von der Heiligen Schrift ablöst. Das, was in der Bibel steht, scheint langweilig zu sein. Also wenden sich einige Autoren anderen Quellen zu. Aber das Wasser, das sie dort schöpfen, ist angegammelt. „Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers, um sich dann Brunnen auszuhauen, rissige Brunnen, die das Wasser nicht halten“, sagt Gott schon in Jeremia 2,13.

Kürzlich habe ich in einem Buch, das weite Verbreitung gefunden hat, folgenden „geistlichen Impuls“ gefunden:

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Shocking Beliefs of C.S. Lewis (patheos.com)

Wie man aus meinen früheren Blogbeiträgen sehen kann, bin ich ein Fan von C.S. Lewis.

  • https://www.brink4u.com/2015/02/07/c-s-lewis-der-bekannte-christliche-denker-des-20-jhdt/
  • https://www.brink4u.com/2015/02/12/hilfreich-fur-christen-mit-hirn-apologetische-links-teil-2/
  • https://www.brink4u.com/2015/02/07/funf-bucher-die-mir-weitergeholfen-haben-09-2013/#

Trotzdem (bzw. gerade deswegen) poste ich diesen interessanten Beitrag, weil er ganz gut auf den Punkt bringt, das auch ein begnadeter Autor wie Lewis nicht in jedem Punkt “richtig” liegen muss (wie wir alle auch, die wir noch nicht “fertig” sind) … – etwa seine theoretische Möglichkeit eines “purgatory” und die damit verbundene Möglichkeit evtl. auch nach dem Tod zur Umkehr zu finden?!

  • Quelle: http://www.patheos.com/blogs/frankviola/shockingbeliefsofcslewis/
  • https://www.facebook.com/CSLewisOfficial?fref=nf

Am Besten Ihr linkt Euch in den Kommentaren auf o.g. Link ein und beantwortet die folgende Frage:

  • Welches Buch von Lewis, bzw. welche Idee oder Zitat hat Dir auf deiner geistlichen reise am meisten geholfen?

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