cvmd – Vorschau 2018

Kaum ist das “Reformations-Event” in München mit Vishal Mangalwadi Geschichte, hat der cvmd eine neue Veranstaltung im Rennen:

CHRISTIAN HOFREITER
WARUM LÄSST GOTT LEID ZU?

– Antworten auf eine der größten Fragen der Menschheit

23. Februar 2018, 20 Uhr
Hofbräukeller, Innere Wiener Straße  19
81667 München
Eintritt frei.

Zu Recht schreiben die Veranstalter:

Der wohl intellektuell schlagkräftigste und persönlich zutiefst empfundene Einwand gegen monotheistische Religionen ist das Argument, dass ein allmächtiger, allwissender, liebender Gott unmöglich so viel verheerendes Leid in der Welt zulassen könne.

Der Vortrag von Dr. Christian Hofreiter (Direktor des Zacharias Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, Wien) will diesen Einwand nicht nur philosophisch-theoretisch erörtern …

  • weitere Infos: http://cvmd.eu/vortraege/warum-laesst-gott-leid-zu/
  • Flyer: Hofreiter2017_Flyer

6 Lektionen aus dem Erbe Luthers

Martin-Luther-Statue-Text.jpgZum Jubiläum am 31.10.2017 ein Artikel vom Dallas Theological Seminary (DTS) – nicht gerade eine lutherische Kaderschmiede, der zeigt, dass Martin Luther konfessionsübergreifend geachtet wird. – Danke an B. Schwarz für den Hinweis in FB!

  • Quelle:  https://voice.dts.edu/article/6-lessons-legacy-martin-luther/

Would Martin Luther—given his personality and prejudices—be acceptable on any modern university faculty?

Reformation scholar Heiko Oberman raised this interesting question in the conclusion of his work on the heralded reformer, Luther: Man Between God and the Devil. Oberman’s conclusion is that Luther would not stand a chance, because many of his late medieval values, such as his strident belief in the realities of the unseen, would be viewed as archaic and nonsensical to a postmodern audience. Furthermore, a psychological battery of tests would have eliminated any vestige of chance. His fear of the Lord and a very real perception of the realities of the demonic would lead to a diagnosis of either neurosis or psychosis caused by childhood trauma.

With this said, is there anything in Luther’s career that would offer the portent of a successful faculty career or pastoral position today? Can this sixteenth century individual offer us insights for life in the twenty-first?

1. A Lesson of Transforming Grace

Martin Luther offers insight into the wonder of the transforming realities of the gospel when the claims of Christ are understood and embraced. It would seem that human nature has not been altered through what historians frequently have called centuries of progress. (In fact, advances in technology seem only to have brought into vivid relief the barbarous potential of human ingenuity.) The recognition of human blight is revealed frequently in the endless quest to dull tarnished dreams and painful memories.

[Luther] discovered that God through Christ was not a wrathful judge,
but a compassionate redeemer.

Though Luther’s struggles had more to do with a troubled conscience preventing acceptance by a holy and just God, he, like many today, found that the advice and instruction of his teachers did little to assuage the emptiness felt in the depths of his soul. When Luther prepared lectures at the University of Wittenberg, the light of the gospel gradually flooded his heart and mind.

An accomplished monk, a devoted follower of the Christian disciplines, he discovered that God through Christ was not a wrathful judge, but a compassionate redeemer. Freedom from a guilty conscience was a gift purchased by Christ and granted as a gratuitous gift. And that forgiveness could not be earned or merited but was granted because Christ stood alone as the sinner’s substitute and advocate. This is the old, old truth that is forever new to those who experience it for the first time (and return to it many times).

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Straßburg – 500 Jahre Reformation

Hier ein paar Bilder von diesem verlängerten Wochenende aus dem schönen Straßburg, wie man sie als Tourist halt so aufnimmt:

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Papst Franziskus – der wahre Erbe Luthers?

Vier Tage vor dem Reformationsjubiläum wird die führende Figur der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Thomas Schirrmacher von der ZEIT dahingehend zitiert, dass der Papst “zu einem echten Erben Luthers” avanciert

Frage: Da geraten die Säulen des Katholizismus ins Wanken …

Schirrmacher: Papst Franziskus sagte einmal bei einer Diskussion: Auch Benedikt XVI. und Johannes Paul II. seien nicht unfehlbar gewesen und hätten die Unfehlbarkeit bekanntlich nie in Anspruch genommen. Bergoglio kann mit dem Dogma der Unfehlbarkeit überhaupt nichts anfangen. Er ist wirklich bereit, an die Schmerzgrenzen seiner Kirche zu gehen. Beim Reformationsjubiläum im schwedischen Lund vor einem Jahr hat der Papst die Predigt gehalten, das war sein ausdrücklicher Wunsch. Aus meiner Sicht interpretierte Franziskus damals die Gedanken Luthers besser als die meisten lutherischen Bischöfe.

Frage: Der Papst als authentischer Interpret und Erbe Luthers?

Schirrmacher: Als er ins Amt kam, hatte Franziskus von Reformation keine Ahnung. Er hatte in Argentinien viele persönliche Kontakte mit Protestanten, Evangelikalen und Vertretern anderer Religionen, das schon. Aber Franziskus ist vor allem ein Mann der Bibel. Er schlägt sie auf und liest direkt die Botschaft aus dem Text. Bibelkritik, wie wir sie kennen, ist seine Sache nicht. Er hat da einen ganz unmittelbaren Zugang. Das macht ihn zu einem echten Erben Luthers. Mit den traditionellen Positionen gerät er so natürlich in Konflikt. Das sieht man bei der Thematik Ehe, Scheidung und Zugang zu den Sakramenten, dem Hauptthema der Familiensynoden und in seinem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia.

Was ist passiert: hat sich Franziskus “bekehrt”, oder ist Schirrmacher zu lange im Vatikan aus- und eingegangen? Wie protestantisch ist der Papst denn nun?

  • vgl. seine Antwort auf kritischen Fragen: https://www.brink4u.com/2017/08/28/evangelikale-und-katholiken/
  • Quelle: http://www.zeit.de/2017/44/thomas-schirrmacher-protestantismus-martin-luther-papst-franziskus
  • https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/10/26/papst-franziskus-der-michail-gorbatschow-der-katholischen-kirche/

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Fotos mit Kommentar

 

Theol. Nachrichten

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Gründlich lesen – die Erfahrung des Christlichen

  • Quelle: https://theoblog.de/gruendlich-lesen-4-die-erfahrung-des-christlichen/30960/

Anselm Grün ist ein Meister der Manipulation (vgl. auch hier). Schade, dass das so viele Leser gar nicht bemerken.

Im nachfolgenden Zitat verpasst er allen, die an der Verlorenheit der Menschen jenseits von Christus festhalten, das Prädikat: Fundamentalisten. Mehr noch, er bescheinigt ihnen, Paulus falsch verstanden zu haben und nimmt für sich selbst in Anspruch, Paulus korrekt zu deuten. Nämlich: Die Begegnung des Apostels mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus ist eine von vielen möglichen Erfahrungen, die ein Mensch, der sich nach Verwandlung und Erneuerung sehnt, machen kann.

Hier (Paulus, Verlag Kreuz, 2007, S. 171):

Wenn manche fundamentalistischen Christen sich auf Paulus berufen mit ihrer Meinung, alle, die nicht an Christus glauben, seien verloren, dann haben sie Paulus missverstanden. Paulus achtet die Menschen in ihrer jeweiligen Religion und in ihrer philosophischen Ausrichtung. Er versucht, das Gemeinsame in seiner Botschaft herauszuarbeiten. Aber zugleich kommt er immer wieder auf das Entscheidende seiner religiösen Erfahrung zu sprechen: seine Begegnung mit Jesus Christus, der für uns gekreuzigt worden und am dritten Tag auferstanden ist. Diese Erfahrung greift die religiösen Sehnsüchte der Menschen nach Verwandlung und Erneuerung auf, kritisiert sie aber zugleich und befreit sie von allen Projektionen, die wir auf unserem spirituellen Weg oft auf Gott werfen und so sein Wesen verstellen.

Ein weiteres Beispiel: Was ist der Kern der paulinischen Gnadentheologie in Römer 7? Die Antwort von Anselm Grün (S. 142): „Nur wenn die Menschen den Mut finden, sich selbst, ihn sich zu verurteilen oder abzuwerten, anzunehmen, werden sie menschlicher und vermögen das, was Gott von ihnen will, zu erfüllen.“ Paulus wird damit zum Vorbild für die Tiefenpsychologie (S. 142):

Die Therapie vermittelt dem Menschen, dass er das, was in ihm ist, anschauen soll, ohne es zu bewerten. Indem er sich mit allem, was er in seinem Herzen wahrnimmt, annimmt, hebt sich auf einmal sein sittliches Niveau. Er integriert die Schattenseiten in sein Leben und wird so fähig, das zu verwirklichen, was das Gesetz eigentlich von ihm wollte.

Weitere Artikel: Gründlich lesen #03-01

  • https://theoblog.de/gruendlich-lesen-3-totenauferweckung-tiefenpsychologisch/27880/
  • https://theoblog.de/die-neue-sex-perspektive/25280/
  • https://theoblog.de/gruendlich-lesen-1-braucht-gott-dich/25136/

Herbst-JiM, 20.10.2017

Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre

Beim nächsten JIM wollen wir uns wieder mit einem der fünf Grundsätze der Reformation beschäftigen und dürfen gespannt sein, was Gabor Domokos zu diesem Thema zu sagen hat.

Wann und wo?

  • #20.10.2017
  • #19 Uhr
  • #Ortlerstraße 8 (Rückgebäude), München

Und gerne wieder 10 Minuten früher da sein, damit wir pünktlich anfangen können. Danke! Für den Rahmen sorgt diesmal die “B1-Jugend” …


JiM (“Jesus in München”) ist ein übergemeindlicher Jugendabend, der quartalsweise stattfindet: https://sway.com/vUcoSspEsLRkSNqU

Ausblick:

  • Winter JiM: 01.12.2017: “Solus Christus”
    • Lukas Herbst
    • dieser Termin eignet sich besonders gut, eure Freunde einzuladen!
  • Frühjahrs JiM: 02.03.2018: “Sola gratia”
    • NN

Foto: kostenlos auf …

  • https://pixabay.com/en/tree-fall-fall-colors-fall-leaves-99852/#_=_

H3 – 2017/18 ist ausgebucht …

Luther Worms

H3 – “Hirn, Herz & Hand”, das Schulungsprogramm für junge Mitarbeiter im Münchener Raum startet in seinem 3. Jahrgang

Anfangs lief die Anmeldung schleppend – jetzt ist mit 36 Anmeldungen der 3. Jahrgang mehr als ausgebucht. Die Teilnehmer (18 Frauen, 18 Männer) kommen aus 12 Gemeinden in München und Umland, sie sind zwischen 18 und 54 Jahre alt; 9 TN sind verheiratet.

Bei den 10 Schulungsterminen fallen neben Selbststudium (80 h) ca. 60 h Präsenzunterricht an. Hinzu kommt ein H3-Missionseinsatz in einer deutschen Großstadt sowie die Teilnahme an „externen“ Sonderveranstaltungen / Vorlesungen im Münchner Raum (wie Dr. V. Mangalwadi (Buch der Mitte), A. Schick (Archäologie), Dr. Chr. Hofreiter (rzim), Dr. Helge Stadelmann (FTH)). Ergänzt wird das Programm durch, ein Mentorenkonzept, verpflichtende, praktischen Aufgaben und Teilnahme an mind. 1 Projekt.

Jedes Jahr hat einen Schwerpunkt in prakt. Theologie

  • im ersten Jahr: Predigtlehre (10 Einheiten)
  • im zweiten Jahr: Seelsorge (10 Einheiten)
  • im dritten Jahr: Evangelisation (10 Einheiten)

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DAS BUCH DER MITTE – München, 31.10.

VISHAL MANGALWADI, kommt am 31.10.2017 nach München!

Thema: WIE WIR WURDEN, WAS WIR SIND.
DIE BIBEL ALS HERZSTÜCK WESTLICHER KULTUR

»Allein die Schrift«, lehrte einst Martin Luther. Doch die Bibel wurde aus der Mitte gedrängt und dieser Verlust ist heute mit Händen zu greifen.

Vishal Mangalwadi zeigt in seinem Vortrag, wie stark die Heilige Schrift unsere Gesellschaft prägte.

Menschenrechte und Menschenwürde, Hilfe für sozial Schwache, technologischer Fortschritt oder die Entwicklung der Demokratie :

die Botschaft der Bibel inspirierte unzählige Menschen, sich dafür einzusetzen.

 

31. Oktober  2017, 20  Uhr
Alte Kongresshalle, Theresienhöhe  15, 80339 München, Eintritt  frei.

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Nashville Statement (2017)

30 Jahre nach dem Danvers Statement (1) haben ca. 150 konservative Theologen in USA das “Nashville Statement” (sehr zum Verdruß des Bürgermeisters von Nashville) veröffentlicht … –  Berthold Schwarz schreibt auf FB:

Ungefähr 150 biblisch orientierte Theologen und Theologinnen sowie Pastoren der USA haben sich mit einer Art “Bekenntnis” (manifesto) in die Frage nach der Bedeutung der Ehe eingemischt und bisherige Überzeugungen erneut bestätigt (re-affirmed).

Das sog. “Nashville Statement” zeigt auf, was diese Christen befürworten (affirm) und was sie ablehnen (deny). Sie wollen damit die Gemeinden vor Ort ermutigen und im Glauben stärken, die von Gott gegebene Ordnung der Ehe von Mann und Frau nicht aufzugeben.

zum Dokument: https://cbmw.org/nashville-statement


(1)The Danvers Statement summarizes the need for the Council on Biblical Manhood and Womanhood (CBMW) and serves as an overview of our core beliefs. This statement was prepared by several evangelical leaders at a CBMW meeting in Danvers, Massachusetts, in December of 1987. It was first published in final form by the CBMW in Wheaton, Illinois in November of 1988.


Präambel:

“Know that the LORD Himself is God; It is He who has made us, and not we ourselves…” Psalm 100:3

Evangelical Christians at the dawn of the twenty-first century find themselves living in a period of historic transition. As Western culture has become increasingly post-Christian, it has embarked upon a massive revision of what it means to be a human being. By and large the spirit of our age no longer discerns or delights in the beauty of God’s design for human life. Many deny that God created human beings for his glory, and that his good purposes for us include our personal and physical design as male and female. It is common to think that human identity as male and female is not part of God’s beautiful plan, but is, rather, an expression of an individual’s autonomous preferences. The pathway to full and lasting joy through God’s good design for his creatures is thus replaced by the path of shortsighted alternatives that, sooner or later, ruin human life and dishonor God.

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