Nur noch 1 Tag …

Morgen startet der lang erwartete Vortrag von Dr. Christian Hofreiter

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  • Thema:
    Bedrohtes Glück? –
    Zukunftsängste und Optimismus in Zeiten von Terrorismus, Flüchtlingsströmen und Eurokrise (cvmd)
  • Veranstalter: cvmd – Christlicher Veranstaltungs- und Mediendienst e.V., München
  • Datum: 26. Feb. 2016, 19.30 Uhr
  • Ort: FEG München-Mitte, Mozartstraße 12
  • MVV: U-Bahn Goetheplatz
  • Prädikat: wertvoll!

 

Auch ohne Terroranschläge scheint irgendwie die Luft raus zu sein. Ratlosigkeit in den europäischen Gesellschaften allenthalben. Nirgendwo wurde die Atmospäre besser auf den Punkt gebracht, wie im Singspiel Nockherberg 2016 (“In Seehofers Gehirn” (1/3), 13. min., Seehofer zu Merkel):

„Der europäische Gedanke ist wie ein Probeabo, solange es nicht kostet finden es alle gut. Aber das Probeabo ist abgelaufen und Du hast vergessen zu kündigen, als einzige!“

  • Live-stream über:
    http://cvmd.eu/bedrohtes-glueck-ein-vortrag-von-dr-christian-hofreiter/
  • vergleiche:
    https://www.brink4u.com/2016/01/07/bedrohtes-glueck-zukunftsaengste-und-optimismus-in-zeiten-von-terrorismus-fluechtlingsstroemen-und-eurokrise/
  • FB-Einladung:
    https://www.facebook.com/events/1269990226360864/

 

Bedrohtes Glück? Vortrag am 26.02.2016

Zukunftsängste und Optimismus in Zeiten von Terrorismus, Flüchtlingsströmen und Eurokrise

München, Mozartstraße 12, 26.02.2016, 19:30 Uhr, Dr. C. Hofreiter

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Eine Krise jagt zur Zeit die andere, eine Horrornachricht die nächste: Terroranschläge im Herzen Europas und in aller Welt, Finanz- und Währungskrisen, Kriege und Bürgerkriege, Flüchtlingsströme und scheinbar machtlose Politik.

Zukunftsängste greifen um sich, die Verunsicherung steigt. Ist der Glaube an Gott hier schlicht Realitätsverweigerung für schwache Gemüter, ja vielleicht sogar eine Hauptursache vieler aktueller Probleme?

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William L. Craig in München (Flyer)

Zu der hier mehrfach beworbenen Veranstaltung mit William L. Craig ist das Flugblatt fertig:
Das Standardwerk für Apologetik „On Guard“ von William L. Craig (siehe: http://www.amazon.de/On-Guard-Defending-Reason-Precision/dp/1434764885) wird ebenfalls bis Ende Oktober in deutscher Übersetzung auf dem Markt sein. „On Guard“ ist eine Verteidigung des christlichen Glauben, wie man es von Büchern wie „Pardon ich bin Christ“ von C.S. Lewis kennt. Es soll dazu anleiten, eine vernünftige Rechtfertigung des christl. Glaubens zu formulieren.

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Elisabeth Elliot: home with the Lord 15.06.2015

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Elisabeth Elliot was one of the most influential Christian women of our time. For a half century, her best selling books, timeless teachings and courageous faith have influenced believers and seekers of Jesus Christ throughout the world. She used her experiences as a daughter, wife, mother, widow, and missionary to bring the message of Christ to countless women and men around the world.

  • http://www.elisabethelliot.org/
  • http://clv.de/Buecher/Biografien/Im-Schatten-des-Allmaechtigen.html?listtype=search&searchparam=elliot
  • http://clv.de/Buecher/Mission/Durchs-Tor-der-Herrlichkeit.html
  • http://clv.de/Sonstiges/Archiv/Die-Moerder-meine-Freunde.html?listtype=search&searchparam=elliot

ERF Medien: Interview mit Prof. John Lennox

Glaube und Wissenschaft schließen sich nicht gegenseitig aus, sagt Prof. John Lennox im Gespräch mit dem ERF. Nicht nur das. Lennox meint – im Anschluss an C.S. Lewis (oder auch K. Popper), dass die Naturwissenschaften von jüdisch-christliche Überzeugungen inspiriert wurden. Außerdem spricht er über die intellektuellen Schwachstellen in den Büchern von Richard Dawkins.

Die Intoleranz der Religionen (Video), München

Jetzt ist der hervorragende Vortrag von Dr. Christian Hofreiter (RZIM), vom 20.03.2015 in Münchnen online:

  • https://www.youtube.com/watch?v=W2TzDP-rjso

Unbedingt empfehlenswert.

Hier der Videokanal vom Veranstalter:

  • https://www.youtube.com/channel/UCYKO67uCRpxNhGGsZfBGa3A

Hier die geplanten Vorträge des Veranstalters im Herbst 2015:

  • http://cvmd.eu/?cat=3

RZMI: Helping the thinker believe and the believer think

Unbedingt Vormerken:

Christian Hofreiter (RZIM) spricht demnächst in München zu einem sehr aktuellem apologetischem Thema:

20.03.2015 (Freitag) – 19:30 Uhr:
“Gewalt im Namen Gottes: Die Intoleranz der Religionen”
Vortrag, Gemeinderäume FEG München Mitte,
Mozartstraße 12, http://feg-mm.de/

MMag. Dr. Christian Hofreiter, MA ( Oxon ) MSt Studium der Theologie in Oxford und der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft in Innsbruck; Direktor für deutschsprachiges Europa, “Zacharias Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube, Wien”, Wien (RZIM); Research Fellow, Oxford Centre for Christian Apologetics (OCCA), Oxford. .

  • Quelle: http://www.rzim.eu/biography-christian-hofreiter

Paul Gerhardt, “Nun ruhen alle Wälder”

Matthias Claudius bezieht sich mit seinem Abendlied auf das Vorbild von Paul Gerhardts Nun ruhen alle Wälder, von dem er die Strophenform übernommen hat. (…) Claudius’ Text nimmt etwa in der dritten Strophe („Seht ihr den Mond dort stehen? / Er ist nur halb zu sehen, / Und ist doch rund und schön! / So sind wohl manche Sachen, / Die wir getrost belachen, / Weil unsre Augen sie nicht sehn.“) eine deutliche Gegenposition zur erkenntnistheoretischen Position der Aufklärung ein. Sein Text kann insofern auch als Verteidigung von Paul Gerhardt aufgefasst werden, dessen pauschale Formulierung „es schläft die ganze Welt“ im Aufklärungszeitalter Anstoß erregte und Spott hervorrief.

Als es 1781 zu Protesten von Kirchengemeinden gegen ein neues Gesangbuch der Kirche von Berlin-Brandenburg kam, in dem viele Lieder Paul Gerhardts gestrichen werden sollten, erließ Friedrich der Große aus Gründen der Toleranz einen Erlass, dass jedermann in der Auswahl seiner Lieder frei sei, äußerte sich dabei aber zugleich abfällig über Nun ruhen alle Wälder:

„Ein jeder kann bei Mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangbücher angeht, so stehet einem jedem frey zu singen: Nun ruhen alle Wälder, oder dergleichen dummes und thörichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.“

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Nun_ruhen_alle_W%C3%A4lder

Paul Gerhardt, “Nun ruhen alle Wälder”

Nun ruhen alle Wälder,
Vieh, Menschen, Städt’ und Felder,
es schläft die ganze Welt;
ihr aber, meine Sinnen,
auf, auf, ihr sollt beginnen,
was eurem Schöpfer wohlgefällt.

Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
die Nacht, des Tages Feind.
Fahr hin, ein andre Sonne,
mein Jesus, meine Wonne,
gar hell in meinem Herzen scheint.

Der Tag ist nun vergangen,
die güldnen Sternlein prangen
am blauen Himmelssaal;
also werd ich auch stehen,
wenn mich wird heißen gehen
mein Gott aus diesem Jammertal.

Der Leib eilt nun zur Ruhe,
legt ab das Kleid und Schuhe,
das Bild der Sterblichkeit;
die zieh ich aus, dagegen
wird Christus mir anlegen
den Rock der Ehr und Herrlichkeit.

Das Haupt, die Füß und Hände
sind froh, dass nun zum Ende
die Arbeit kommen sei.
Herz, freu dich, du sollst werden
vom Elend dieser Erden
und von der Sünden Arbeit frei.

Nun geht, ihr matten Glieder,
geht hin und legt euch nieder,
der Betten ihr begehrt.
Es kommen Stund und Zeiten,
da man euch wird bereiten
zur Ruh ein Bettlein in der Erd.

Mein Augen stehn verdrossen,
im Nu sind sie geschlossen.
Wo bleibt dann Leib und Seel?
Nimm sie zu deinen Gnaden,
sei gut für allen Schaden,
du Aug und Wächter Israel’.

Breit aus die Flügel beide,
o Jesu, meine Freude,
und nimm dein Küchlein ein!
Will Satan mich verschlingen,
so lass die Englein singen:
Dies Kind soll unverletzet sein.

Auch euch, ihr meine Lieben,
soll heute nicht betrüben
kein Unfall noch Gefahr.
Gott lass euch selig schlafen,
stell euch die güldnen Waffen
ums Bett und seiner Engel Schar.

… noch einmal Matthias Claudius zum 200. Todestag: “Der Mond …”

Bei meinem kürzlichen Blog über 70 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz stieß ich auf den interessanten Blog von Thomas Schmid (http://schmid.welt.de/).

Schmid stellt sich nach eigenen Worten, wie folgt dar:

Thomas Schmid nahm in seinen Zwanzigern an der Studentenbewegung in Frankfurt teil, was ihn später gegenüber Heilslehren misstrauisch machte. Und ihn die Bürgerfreiheit schätzen lehrte. Lektor, freier Autor, Journalist. Zuletzt in Berlin Chefredakteur und dann Herausgeber der „Welt“-Gruppe. In diesem Blog veröffentlicht er regelmäßig Kommentare, Essays, Besprechungen neuer, älterer und sehr alter Bücher, Nachrufe und nicht zuletzt Beobachtungen über den gemeinen Alltag.

Er hat nicht nur einen bemerkenswerten Artikel zu Auschwitz verfasst, sondern schreibt zum 200. Todestag von Matthias Claudius (21.01.2015) sehr pointiert und Einsichten gebend:

“Es gibt Kunstwerke, denen der Abrieb der Zeit nichts anhaben kann. Neue Stile oder Moden berauben sie nicht ihrer Wirkung, Spott prallt an ihnen ab. Sie sprechen ästhetisch gebildete Menschen ebenso an wie jene, denen diese Bildung fehlt. Ein solches Kunstwerk ist das „Abendlied“ von Matthias Claudius. Auch wenn es heute wohl nicht mehr überall gesungen wird, es ist ein echtes Volkslied. Jeder kennt es, bei fast jedem bringt es eine Saite zum Schwingen.!

  • Hier weiterlesen: http://schmid.welt.de/2015/01/21/der-mond-ist-aufgegangen/

Auch wenn man nicht jeden Satz teilen mag, ist das Ende doch so gut, dass es auch hier das Ende macht …:

“Das „Abendlied“, dessen Autor heute vor 200 Jahren in Hamburg gestorben ist, kann uns spürbar machen, was wir am Christentum, am christlichen Erbe haben.”