Die zunehmende Verbreitung des Corona-Virus kann auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SWM treffen. Die weiterhin sichere und zuverlässige Versorgung von Bevölkerung, Behörden, Industrie, Gewerbe und aller wichtigen Dienstleister mit Energie und Trinkwasser steht für die SWM an oberster Stelle und bleibt rund um die Uhr gewährleistet. Ebenso die Aufrechterhaltung des Betriebs von U-Bahn, Bus und Tram. Die Münchnerinnen und Münchner können sich auf ihr kommunales Unternehmen SWM verlassen.
Im November 2019 wurde in einer deutschlandweite, übergemeindlichen Klausurtagung in Rehe (Westerwald) die Notwendigkeit der Staffelstab-Übergabe vor einer Gruppe von +100 Gemeindeleiter besprochen:
Nachdem die drei anderen Brüdertage in Siegen, Vielau und Rendsburg wegen der Corona-Epidemie abgesagt werden mussten, können nun hier die Vorträge und Informationen dieses jährlichen Treffens aus Karlsruhe nachgehört bzw. -gelesen werden.
Hier die Tondokumente der Vorträge von Christian Nicko, Lothar Jung und Siegbert Krauss aus der Veranstaltung in Karlsruhe.
Siegbert Krauss: Wie ticken Jugendliche – und was wir als Gemeinde daraus lernen können …
Die letzten 2 Wochen haben viele Gemeinden zu Recht überlegt, wie sie ihre Gottesdienste auf eine online-Version umstellen können – und das ist auch gut so. Ebenso wichtig ist es aber, gerade jetzt, nicht zu vergessen, was das Herz der Gemeinde ausmacht. Und das sind nicht in erster Linie – techn. gelungene – Übertragungen von Inhalten, sondern die Pflege der Beziehung (zum Namensgeber von uns Christen und zueinander).
Wir brauchen beides: Technik und Wirklichkeit … – Dazu einige gute Beispiele von Gesunde Gemeinden:
Marco Vedder: Corona-feste Gemeinde https://www.gesunde-gemeinden.de/artikel/corona-feste-gemeinde/ Nun sind alle Gottesdienste landesweit verboten. Unsere Regierung trifft radikale Maßnahmen, um die Viren-Ausbreitung zu verlang-samen. Besonders gefährdete Menschen sollen geschützt und unser Gesundheitssystem nicht überlastet werden. Die Lage ist komplex und entwickelt sich schnell. (…) Wie wir als Gemeinde mit dem Thema umgehen, hat aber viel weniger mit unserer virologischen Lagebeurteilung oder unserem Gottvertrauen als mit der Liebe zu unseren Mitmenschen zu tun.
Oliver Last: In Verbindung bleiben https://www.gesunde-gemeinden.de/artikel/in-verbindung-bleiben/ Wie bleiben wir in Verbindung, wenn nur „Abstand Ausdruck von Fürsorge“ (Angela Merkel) ist? Hier einige grundlegende Möglichkeiten dazu. Gerne wollen wir auch von den Erfahrungen lernen, die ihr gesammelt hat. Sendet eure Ideen, Praxiserfahr-ungen und Linktipps gerne an o.last@cj-info.de, damit auch andere davon profitieren können.
Jesse Campbell: Eine Kamera in einem leeren Raum – Hinweise für Online-Prediger https://www.gesunde-gemeinden.de/artikel/eine-kamera-in-einem-leeren-raum-hinweise-fuer-online-prediger/ Diese heidnische Kamera weigerte sich doch beharrlich, mir auch nur mit einem einzigen „Amen!“ zu antworten! Es war meine zweite Woche als Redakteur in einem kalten, dunklen Studio, und ich vermisste plötzlich schmerzlich die lebhaften Reaktionen meiner großen, lebendigen Gemeinde im sonnigen Florida. Das war vor sechs Jahren.
Vatikan erlaubt Generalabsolution wegen Corona-Pandemie, so titelt katholisch.de zur Überraschung von evangelikalen Christen.
Während viele christl. Gemeinden und Kirchen sich überlegen, wie sie die behördlichen Vorgaben umsetzen können und gleichzeitig ihr gemeindliches Leben aufrecht erhalten und sogar der Gesellschaft dienen können, bzw. in dieser Krise das Evangelium sagen können 1), zeigt die römisch-katholische Kirche ebenfalls ihr Verständnis vom ‘Evangelium’:
Die katholische Kirche will allen mit dem Coronavirus infizierten Gläubigen die Sünden erlassen – wenn sie zuvor einige Bedingungen erfüllen. Laut dem von einem vatikanischen Gericht veröffentlichten Erlass müssen die Betroffenen unter anderem an einer Reihe von Online übertragenen Gottesdiensten oder an anderen Andachtsformen teilnehmen, um ihren „Geist völlig von der Sünde gelöst“ zu haben. Auch die Bibellektüre kann demnach Sünden streichen, wenn sie „mindestens eine halbe Stunde“ umfasst.
Laut ‘Vatikan News‘ – dem offiziellen Presseorgan des ‘Heiligen Stuhls’ himself – gibt es ‘Verschiedene Möglichkeiten’, um den ‘vollkommenen Ablass angesichts des Corona-Virus zu gewinnen’. Es reicht aus, ‘wenn die am Virus Erkrankten, ihre Pfleger oder Angehörigen beziehungsweise Menschen in Quarantäne das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und ein Mariengebet sprechen.’ Weitere Möglichkeiten sind (lt. Vatikan News ):
Gebet vor dem Allerheiligsten
eucharistische Anbetung,
mindestens halbstündiges Lesen der Heiligen Schrift
das Rezitieren des Rosenkranzes beziehungsweise des Kreuzweges.
Auch Gläubige, die ‘im Sterben liegen und nicht in der Lage sind, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen’ können den ‘vollkommene Ablass’ erlangen; ihnen wird empfohlen, ‘ein Kreuz zu betrachten’. (Vatikan News). n-tv nennt – in korrekter Zusammenfassung – folgende ‘Bedingungen’ unter denen ein Erlaß von Sünden gegeben werden kann:
Als ich dann noch einen Büchergutschein von amazon geschenkt bekam, war amazon am 01.01.2020 um 29,99 Euro reicher … – und weil ich dachte das englische ‘Original’ wäre eine richtige Bibel, habe ich sie gleich auch noch mitbestellt:
Heute, auf der Suche nach einem Artikel bei Daniel-Option, den ich in FB gesehen hatte, stieß ich auf das Bild vom Intro:
fast das gleiche Bild findet sich bei Karen Sawrey
die harmonische Beziehung zwischen dem AT / NT
The bar graph that runs along the bottom represents all of the chapters in the Bible. Books alternate in color between white and light gray. The length of each bar denotes the number of verses in the chapter. Each of the 63,779 cross references found in the Bible is depicted by a single arc – the color corresponds to the distance between the two chapters, creating a rainbow-like effect.
die chiastische Struktur des 2. Teils vom Matthäus-Ev. verdeutlicht die beiden Schwerpunkte: Hier, in der Mitte der Bergpredigt (Kap. 5-7, das WORT) wird das Reich Gottes proklamiert, um dessen finale Wirklichkeit zu beten ist (6,9f) und nach dem zu Trachten ist (6,33) …
Nach einem Männer- und Frauenkurs in der Gemeinde (von rigatio) haben wir mit dem Matthäus-Evangelium (ab Kap. 8) weiter gemacht. Schön, wenn man alte Artikel (von 1996) mit aktuellen Ergebnissen Dritter (https://dasbibelprojekt.de) synchronisieren kann:
Die Präsentation des Königs (Matth 1-4)
Die Proklamation des Reiches (Matth 5-7) – Wort
Die Realisation des Reiches (Matth 8-9) – Tat
Die Deleagtion im Reich Gottes (Matth 10) – Aussendung in Tat & Wort
Spannend ist die chiastische Struktur in dem Teil 2+3, die sich auch in der Spiegelung von Wiederholungen in Kap. 4+9 zeigt:
In der Mitte der PROKLAMTION des Reiches (Bergpredigt Kap. 6) findet sich das ‘Vater unser’ mit der Bitte ‘… dein Reich komme‘! – und am Ende die Aufforderung nach dem ‘Reich Gottes’ zu ‘trachten’ (6,33)
In der REALISATION des Reiches (Kap. 8-9) folgt jeweils nach dem 3. und dem 6. Wunder ein Passus, in dem es um den Anspruch zur Nachfolge geht, während im 5. Wunder – in der Mitte der 3 x 3 Wunderserie – die Einwohner im ’10-Städtegebietes’ (im krassen Gegensatz dazu) Jesus rundherum wegschicken …
viele der 9 Wunder Jesu haben zudem mit dem Glauben der Geheilten, bzw. (dem Kleinglauben) der Jünger und anderer Personen zu tun: im Kontext des Abschnittes Kap. 5-9 geht es um das Verhältnis von Reich Gottes, pers. Glauben und Nachfolge; dabei wird klar: Gottes Herrschaft (‘Reich’) und persönlicher Glaube zeigen sich (einzig) darin, ob man Jesus ablehnt, oder Ihm nachfolgt …