Friedrich Hänssler prägte mit Büchern, Tonträgern und Filmen die christliche Medienlandschaft. Foto: www.scm-haenssler.de
Gerne erinnere ich mich an verschiedene Begegnungen auf der Frankfurter Buchmesse (wo ich als junger Mann dem CLV bei seinen ersten gehversichen und Standaufbau half), wenn ich bei den ‘großen’ evangelikalen Verlagen vorbeischaute (um am letzten Tag Standware zum halben preis abzustauben) und dabei auch den Heimgegangenen am Hänssler-Stand beobachten konnte: wie er immer korrekt und höflich im Gesprächen vertieft war. Der elder-statement des evangelikalen Verlagswesens schlechthin …
Bevor der cvmd in München gegründet wurde, gab es für ein paar Jahre regelmäßige (meist apologetische) Vorträge von bekannten Redner in der Münchener Bahnhofszene: einer der letzten Termine war der Besuch von Friedrich Hänssler, der es sich nicht nehmen ließ in seinen Mitt-80-igern extra für diesen einen Zweck aus Stuttgart mit der Bahn anzureisen und sich zu Fuß durch das Bahnhofsviertel zu schlagen:
Auch hier wieder der christliche Gentlemen, der den Aufwand unternahm einer chaotischen Truppe meist junger Leute (in einer relativ kleinen Gemeinde / einem kleinen Buchladen) zu erzählen, wie Gott ihn (im Evangelium und im Dienst)berufen hatte.
Damals hat mir imponiert, wie jemand sehr genau wusste was seine Aufgabe ist: die Bezeugunge des Gekreuzigten und Auferstandenen – seien es viele oder wenige …
Gerne verweisen wir hier nochmals auf den Nachruf von idea:
Die christliche Liederdichterin und Chorleiterin Margret Birkenfeld ist am Freitag im Alter von 92 Jahren gestorben Foto: Lothar Rühl
“Für mich gingst Du nach Golgatha” ist sicher eines der bekanntesten Gemeindelieder neuerer Zeit in evangelikalen Gottesdiensten. Die Verfasserin ist am 3. Mai im 93. Lebensjahr heimgegangen
IDEA (06.05.2019) Dillenburg (idea) – Die christliche Liederdichterin und Chorleiterin Margret Birkenfeld (Dillenburg) ist am 3. Mai im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie hat das Leben zahlreicher Kinder geprägt und vielen den Weg zum christlichen Glauben gewiesen. Am bekanntesten sind ihre Kinderlieder „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“, das in zehn Sprachen übersetzt wurde, und „Sei ein lebendger Fisch“. „Mir sind und waren immer Lieder wichtig, die das Evangelium klar rüberbringen“, sagte sie 2017 gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die gebürtige Bochumerin studierte in Dortmund Musik. Nach 13-jähriger Tätigkeit als Musiklehrerin für Geige und Blockflöte am damaligen Konservatorium in Witten folgte sie 1961 dem Ruf des christlichen Verlegers Hermann Schulte (1913–1983) in Wetzlar zur Leitung der Musikproduktionen. 1988 ging sie in den Ruhestand. Im Verlag Hermann Schulte (heute Gerth Medien/Aßlar bei Wetzlar) sind unter ihrer Leitung nach Verlagsangaben mehr als 600 Schallplattenproduktionen entstanden, davon etwa 160 für Kinder. Sie gab 13 Liederbücher für Erwachsene und Kinder heraus. weiterlesen im Original …
Margret Birkenfeld (* 19. September 1926 in Bochum; † 3. Mai 2019 in Dillenburg)
Popular and prolific Bible teacher Warren Wiersbe died on the evening of May 2, 2019, at the age of 89.
Warren Wendel Wiersbe was born on May 16, 1929, the third child of Fred and Gladys Anna (Forsberg) Wiersbe, in East Chicago, Indiana (25 miles southeast of Chicago). At that time, the steel town of East Chicago was the most industrialized city in the United States. His mother was of Swedish descent, and his father was of German descent. He was a lactose-intolerant milkman.
Wiersbe traced his conversion to May 1945 during high school sophomore. Just before his sixteenth birthday he attended a Youth for Christ rally and heard the ministry’s first full-time evangelist, 26-year-old Billy Graham. Though he was raised in the church and had attended Vacation Bible School, he trusted in Christ for the first time that night in response to Graham’s altar call.
A few years later, the president of Youth for Christ, Torrey Johnson, asked him what he wanted to do with his life. Wiersbe responded, “I wanted to go to school and get some Bible training and then preach the gospel.” Johnson responded: “Young man, find the one thing you do that God blesses, and stick with it! Around that time, Wiersbe later wrote, “I had developed an insatiable appetite for the Word of God, and I wanted to study and understand the Bible more than anything else in all the world.” He began acquiring and using his first books: the Scofield Reference Bible, Strong’s Concordance, Cruden’s Concordance, Smith’s Bible Dictionary,The Christian Worker’s Commentary by James M. Gray, Notes on the Pentateuch by C. H. MacIntosh, using tools from a dispensational perspective.
After attending Indiana University in Indianapolis for a year and then Roosevelt University in Chicago, Wiersbe enrolled at Northern Baptist Theological Seminary in Lombard, a northwest suburb of Chicago. He entered a five-year program that enabled him to get a college degree and seminary degree at the same time. As a seminary student, he was ordained in 1951 and began serving as pastor of Central Baptist Church, a blue-collar, 150-member neighborhood church in East Chicago. In June of 1953, he received his bachelor of divinity degree from Northern and married Betty Warren, whom he had met at Northern. (She was a librarian, and he practically lived in the library.) Together they had four children—two boys (David and Robert) and two girls (Carolyn and Judy). He once said of marriage: “Getting a wife is something like being saved. You make a decision and then you discover you’ve been chosen. And this is what happened. We just knew we were made for each other.”
Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. 8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt! 9 Jeder, der weitergeht[1] und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! 11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken. (2Joh 7-11)
Kürzlich im Hauskreis stieß ich auf diese mir sehr bekannte Passage. Und trotz meiner Sozialisation bei den ‚Exklusiven‘[2] ist mir eine Sache neu aufgegangen. Es gibt eine Wendung in 2Joh 9, die bzgl. der Identität Jesu als der ‚fleischgewordene‘ Sohn Gottes (2Joh 7), von einem ‚weitergehen‘ spricht, dass kritisiert wird:
Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht
„Eigentlich sollten Universitäten Orte der freien Rede und des freien Denkens sein, doch das scheint zunehmend schwierig zu sein“, heißt es in einem Artikel von Heike Schmoll über eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch“. Frankfurter Studenten kämpfen im Netz gegen die Veranstaltung und fordern die Absetzung der Ethnologin Susanne Schröter. Sie setzen Kritik am Kopftuch mit Rassismus gleich.
Nur gut, dass sich die Präsidentin der Universität hinter Frau Schröter und die divers besetzte Konferenz stellt.
„Äußerungen wie ,Schröter_raus‘ stehen außerhalb jeglichen sowohl wissenschaftlichen als auch demokratischen Diskurses. Sie sind daher inakzeptabel. Solche Äußerungen haben nichts mit den Qualitätsansprüchen eines akademischen Diskurses zu tun und sind allen, die sich als Mitglieder unserer Universität bezeichnen, unwürdig. Ich kann nur dazu aufrufen, verunglimpfende, beleidigende und hetzerische Kommentare weiterhin bei Instagram und gegebenenfalls anderen derartigen Plattformen zu melden“, so die Präsidentin. „Eine Hochschule ist ein Ort des wissenschaftlichen Diskurses. Ein solcher Diskurs findet auf der Grundlage der Freiheit der Wissenschaft statt. Forderungen nach einem Ausschluss von der Hochschule stehen dem entgegen“, teilte das Hessische Ministerium für Soziales und Integration der F.A.Z. mit. Grundlagen der argumentativen Auseinandersetzung seien das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Wissenschaft, so das Ministerium.
In Vorbereitung einer Hochzeitspredigt über 1Joh 4,8-11 und dem Vergleich der Liebe Gottes im Koran und Bibel, stieß ich auf diesen schönen Artikel von Dr. Fritz Goerling (München).
Fritz Goerling war in früheren Jahren immer wieder in Gemeinden in München unterwegs, um über seine Übersetzerarbeit in Westafrika (mit Wycliff-Bibelübersetzer) zu berichten.
Sein Artikel unterstreicht meine eigene, kleine Recherche, als ich vor Jahren das Thema der ‘Liebe Allahs’ mit Hilfe eines Stichwortverzeichnisses in einer deutschen Koran-Ausgabe verglich:
schön, dass sich unsere Wege wieder kreuzen!
Dr. Fritz Goerling, ‘Der Begriff der „Liebe Gottes“ in der Bibel und im Koran’ (in: ‘Institut für Islamfragen‘ der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich und der Schweiz):
Zum Vergleich des in Bibel und Koran vermittelten Gottesbildes ist das Attribut der „Liebe” Gottes, das in der Bibel von zentraler Bedeutung ist, ein guter Ansatzpunkt.
„Liebe” im Alten Testament
In der ganzen Bibel ist Gott der Gott der Liebe. Bereits im Alten Testament begegnet uns Gott als liebender Hirte (Ps 23), als Liebender (Hld), als liebender Ehemann (Hos), als liebender Vater (Jer 31,20), als liebende Mutter (Jes 49,15). An vielen weiteren Stellen wird das hebräische Wort für „Liebe“ (ahava) nicht direkt erwähnt, der Sachverhalt aber behandelt. Im Vergleich zum Neuen Testament spielt das Nomen „Liebe” im Alten Testament jedoch eine untergeordnete Rolle. Das hängt damit zusammen, daß das Hebräische sehr wenige Abstrakta kennt. Doch an vielen Textstellen ist von liebendem Handeln Gottes die Rede, ohne daß der Begriff für „Liebe“ (ahava) direkt Verwendung findet. Liebe im Sinne von agape, liebende Selbsthingabe, findet sich nicht im Alten Testament.
Die Seelsorge-Schulung der GIBB besteht momentan aus 8 Kursen: 4 Grundkursen und 4 Aufbaukursen
Diese Kurse bauen aufeinander auf, weshalb eine gewisse Reihenfolge eingehalten werden muss. Das Ziel dieser Schulung ist es, Christen zur Seelsorge zu ermutigen und zuzurüsten. Dabei richtet sich die Schulung nicht nur an Pastoren, Prediger, Diakone etc., sondern an jeden, der ein Anliegen für die Seelsorge hat. Die Schulung basiert auf gesunder biblischer Lehre. Die Bibel wird als absolut irrtumslos in ihrer Urschrift und als verbindlicher Maßstab für die Lebensführung der Christen angesehen. Wissenschaftliche Ergebnisse der Psychologie werden, soweit sie sich problemlos in dieses Fundament einfügen lassen, hinzugezogen. Der gegenwärtige Forschungsstand der Psychiatrie wird – wenn auch mit kritischer Distanz – ebenfalls berücksichtigt.
NBS-Konferenz 2019 in Fulda Das Netzwerk Biblische Seelsorge (NBS), dem auch GIBB angeschlossen ist, hält wieder eine Konferenz ab – diesmal in Fulda:
Nachdem ich auf den Re-Blog von ‘Tikis Abschied‘ von tintenhain einen Like in wordpress bekam, habe ich dort die unten genannte Liste der “100 beliebtesten Bücher der Deutschen” gefunden (darf man das noch so sagen …?).
Die ursprüngliche Liste stammt vom ZDF in der Umfrage “Das große Lesen“, (2004) bei der 250 000 Stimmen berücksichtigt wurden. tintenhain ergänzte diese mit der Liste der BBC “The Big Read” (2003).
Interessant ist, dass die Bibel (in der dt. Fassung) den 2. Platz einnimmt, und mit J.R.R. Tolkiens “Herr der Ringe” nur von einem quasi-religiösen Buch eines bewussten Katholiken (der C.S. Lewis half, sich als Agnostiker / Theisten dem Christentum zuzuwenden: vgl. inklings) übertrumpft wird.
Hier nun, wie angekündigt, eine Zusammenfassung des Münchner Symposium»Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?« von ‘Demo für alle’ mit einer kleinen Presseschau und den bisher veröffentlichten Videos der Vorträge vom 23.02.2019. Mittlerweile weiß man auch um den Veranstaltungsort: die alte Wappenhalle auf dem Messegelände im Münchner Osten.
Auch wenn im Blog von Klaus Kelle ein ‘g’ gefehlt hat, war seine nächtliche Feststellung auf der Kirchtruderinger Straße in München – für einen westfälischen Konservativen – erfrischend spritzig: Die Linken sind auch nicht mehr das, was sie mal waren” …
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