Porno, Bibel, Sado-Maso – pro Medienmagazin

Mit dem Erfolg von Fifty Shades of Grey ist Sado-Maso-Literatur salonfähig geworden. Doch das Problem sitzt noch viel tiefer in einem Land, in dem Kinder mit elf Jahren den ersten Porno sehen. Ticken wir wir eigentlich noch richtig? Ein Kommentar von Nicolai Franz (pro Christliches Medienmagazin)

Als der Trailer der schlüpfrigen Buchverfilmung Fifty Shades of Grey erschien, kam der amerikanische Comedian Jimmy Fallon auf eine Idee: Er ließ einen Reporter die Passanten fragen, ob sie den Trailer gesehen hätten. Allerdings fragte der Mitarbeiter nicht nach Fifty Shades of Grey, sondern nach allerhand ähnlich klingenden, völlig absurden Titeln, zum Beispiel: „Have you seen the trailer of Fifty Shapes of Grape?“ („Haben Sie den Trailer von Fünfzig Weintraubenformen gesehen?“).

Kein Passant wunderte sich über „Fizzy Snakes Are Great“ („Zischende Schlangen sind toll“), selbst „Cliffy Shaves a Greek“ („Cliffy rasiert einen Griechen“) sorgte nicht für Stirnrunzeln. Die schlichte Reihenfolge der Vokale war den Befragten schon so vertraut, dass sie „Fifty Shades of Grey“ verstanden.

  • Weiterlesen: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/porno-bibel-sado-maso-91073/

Dresden: 70 Jahre danach – die überlebende Sabine Ball

Vor 70 Jahren brach das Inferno über Dresden herein:

  • Gedenktag 2015: http://www.welt.de/regionales/sachsen/article137444798/Gauck-erinnert-an-deutsche-Schuld.html
  • Bilderserie 1945: http://www.welt.de/videos/article137397189/Unbekannte-Bilder-aus-dem-zerbombten-Dresden.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook
  • Bilderserie 1945/2015: http://www.vintag.es/2015/02/interesting-then-and-now-photos-of.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+vintageeveryday+%28vintage+everyday%29

Eine, die es auch überlebt hat, war die spätere “Mutter Theresa” von Dresden: Sabine Ball (* 9. September 1925 in Königsberg (Preußen); † 7. Juli 2009 in Dresden):

Sabine stammte aus einer wohlhabenden Familie in Königsberg. Sie floh am Kriegsende über den Landweg nach Dresden. Ihre Eltern wollten es von Danzig mit der “Wilhelm Gustloff” versuchen: die Gustloff versank jedoch nach einem U-Boot Angriff der Sowjets am 30.01.1945 mit möglicherweise mehr als 9.000 Menschen in der eisigen Ostsee. Dresden versank 14 Tage später (13.-15.02.1945) mit bis zu 25.000 Toten in der Feuerflut der Alliierten.

Eltern und Tochter überlebten beide (die Eltern weil sie keinen Platz mehr auf der Fähre bekamen); beide Seiten dachten jedoch von der anderen, dass sie umgekommen seien … – in Berlin gab es ein unerwartetes Wiedersehen!

  • Hier geht es zu ihrer Biografie: http://www.amazon.de/Mehr-als-Millionen-Million%C3%A4rin-Dresden/dp/3765540358

Frau Ball kam in die High-Society in die USA; später kaufte sie in der Nähe von Mendocino ein Grundstück, um dort mit Hippies und Drogenabhängigen zu leben. Nach Ihrer “Bekehrung” 1971 nannte sie den Ort “The Lord’s Land“. Über viele Jahre hinweg war sie dort karitativ für Jugendliche und gleichzeitig evangelistisch unter den jungen Menschen tätig (vgl.: http://www.visitmendocino.com/lords-land; http://www.newstracts.org/thelord%27sland.html). Meine Frau und ich hatten im Herbst 1993 die Gelegenheit dort ein unvergessliches Wochenende zu verbingen. Der Preis? “Whatever you can afford”!

1992 kehrte Sabine Ball nach Dresden zurück um den Stoffwechsel für Straßenkinder in Dresden-Neustadt aufzubauen (heute: Stoffwechsel e.V.: http://www.stoffwechsel.com)

  • Bildnachweis. Richard Peter sen.: Blick vom Rathausturm nach Süden, 1945
    Foto: SLUB/Deutsche Fotothek, Dresden
  • Quelle: http://www.stmd.de/vorschau

Der Spiegel und die Sexualität: ein Magazin klärt uns mal wieder auf … – Danke!

Gut, dass es den SPIEGEL mit großen Buchstaben gibt, da wissen wir wenigstens wo es lang geht: zumal im Bereich von Sex und so … -sozusagen die BRAVO für Erwachsene.

Bernd Kramer fragt besorgt, “Wer sind die besorgten Eltern”?- Und er weiß auch die Antwort:

  • die Gruppe ist klein: 100 bis 150 Menschen – es geht hoch her bei ihnen
  • sie klingt unschuldig. “Besorgte Eltern”
  • in Wahrheit geht es um Stimmung gegen sexuelle Minderheiten
  • die wollen “zurück zu einem streng traditionellen Familienbild”
  • die haben “allerlei merkwürdige Ideen” und “obskure Unterstützer”
  • sie stehen der rechtskatholischen Pius-Bruderschaft nahe
  • es geht es um einen subtilen “Kampf gegen Homosexualität”
  • die Elternaktivisten missverstehen den Aufklärungsunterricht ganz bewusst
  • sie wehren sich gegen Gender-Theorie – sie erinnern an die Pegida-Anhänger
  • ihre Ausführungen sind absurd: EU und Uno würden Deutschland die Gender-Lehre aufzwingen.
  • der “heterosexueller Fragebogen” den die besorgten Eltern kritisieren will nicht Umerziehung, sondern Empathie schaffen

Nachdem es mit den islamischen Terroristen langsam vorbei ist im Mediengeschäft, ist das Thema wieder gut … – wer trotzdem den ganzen Artikel lesen will – hier geht es zum Original:

  • http://www.spiegel.de/schulspiegel/besorgte-eltern-und-ihr-seltsamer-protest-gegen-sexualkundeunterricht-a-1017578.html

Noch mehr empfehlen wir das Gegenbuch von Birgit Kelle: Gender-Gaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will (wohl auch so eine “Besorgte Mama”?)

  • http://www.amazon.de/GenderGaga-absurde-Ideologie-unseren-erobern/dp/3863340450/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1423779271&sr=1-2

Ein aus gegebenem Anlass notwendiger Buchhinweis …

Dirk Müller: Showdown – der Kampf um unser Geld

  • Hier geht es zum Artikel:
    https://www.brink4u.com/test-2/dirk-muller-showdown/
  • Hier geht es zum Interview:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/dirk-mueller-im-interview-der-euro-ist-falsch-konstruiert/8085340.html

J.N. Darby: der Mitbegründer der “Brüderbewegung” als Dichter …

Neben dem Abendlied von M. Claudius habe ich unseren Kindern, wenn Sie als Kleinkinder nachts nicht schlafen konnten und im “Fliegergriff” (auf dem Arm liegend) getragen werden mussten, oft dieses “Wüsten-Lied” in leicht “gerappter Form” vorgesungen und mit ihnen “getanzt” …

Wo nichts ich seh’ als eine Wüste,
Ein ödes Land, wo Dürre wohnt,
Ein Meer von Sand, wo keine Küste,
Nicht Frucht noch Quell den Pilger lohnt,
Will Gott aus frischem Quell mich laben
Mit Lebenswasser, hell und klar.
Aus Fluten, die kein Ende haben,
Reicht Er mir stets Erquickung dar.

Gott selbst will mir den Weg bezeichnen,
Sein Licht umstrahlt die Schritte mir.
Er kann sich selber nicht verleugnen,
Ich geh’ mit Ihm – Er geht mit mir.
Sein reicher Segen fließt verborgen,
Und nimmer geh’ ich kärglich aus,
Er leitet mich zu ew’gem Morgen,
Er führt mich heim ins Vaterhaus.

Zu Kana’ns heißersehnter Wohnung
Führt Gottes Liebe meinen Fuß,
Dort zu der sicheren Belohnung,
Wo auf Entbehrung folgt Genuß,
Wo im Triumphgesang von allen,
Die einst getragen Christi Schmach,
In Zion heil’ge Lieder schallen,
Von Kummer fern und Weh und Ach.

Dort, in den Höfen voller Segen,
Wo aus der Fremd’ ich kehre ein,
Kommt mir kein fremder Gott entgegen,
Denn Er ist Gott und Vater mein.
Die Liebe, die mich dort begrüßet,
Die mich umgibt mit Herrlichkeit,
Hat mir die Wüste schon versüßet,
Hat mich erquickt in dieser Zeit.

John Nelson Darby 1800-1882,
deutsch nach Julius Anton von Poseck 1816-1896

  • Quelle: Lied 98 in “Glaubenslieder”: http://www.bruederbewegung.de/themen/lieder/091_100.html#98
  • Bilder: http://de.wikipedia.org/wiki/John_Nelson_Darby

Martin Luther: Das soll mein Glaube sein …

Der bekannte Reformator sagt es so:

Mir ist es bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen.

Wenn ich nicht glauben darf, daß Gott mir um Christi willen dieses täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist’s aus mit mir. Ich muß verzweifeln.

Aber das laß ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich hängen, das tu ich nicht. Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi wie die Sünderin. Wenn ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest.

Dann spricht Christus zum Vater: „Dieses Anhängsel muß auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle Deine Gebote übertreten. Vater, aber er hängt sich an mich. Was soll’s, ich starb auch für ihn. Laß ihn durchschlupfen!“

Das soll mein Glaube sein.

Auch wenn das für die “Schule der Heiligung” noch nicht die ganze Lehre der Schrift darstellt, so ist es doch ein gut Ding um damit zu starten …

  • Quelle: http://www.gemeindenetzwerk.org/?p=8502 / http://www.evangelischer-glaube.de

aus dem TheoBlog von Ron Kubsch: Predigen unterm Stasi-Regime

Theo Lehmann hat mit seinen Jugendgottesdiensten tausende junger Menschen in der DDR erreicht. Das war der Stasi ein Dorn im Auge. Aber sie konnte nichts dagegen tun. Auch nach der Wende hat Theo Lehmann viele junge Leute erreicht.

Hier ein Interview, in dem Theo Lehmann berichtet, wie er mit der Überwachung der Gottesdienste umging:

  • https://www.youtube.com/watch?v=u__Budd1h9k

und nochmal Apologetik: Buchliste

Nach den beiden Linkslisten, die ich gepostet habe, bin ich bei http://www.apologetics315.com auf eine tolle – wenn auch in englisch gehaltene – Liste von apologetischen Büchern gestoßen, die ich Euch gerne zur Verfügung stelle. Stand: 09 / 2009

Die Buchhinwiese sind auf jeweils amazon verlinkt; viele Bücher gibt es auch auf deutsch!

aus dem TheoBlog von Ron Kubsch: Ist der Feminismus noch zu retten?

Heike Koch und Lara-Farah Heitschnuck-Bömmel schreiben in ihrem Buch, Ist der Feminismus noch zu retten?: Deutschland im Gender-Wahn (2015):

Wir leben inzwischen in einer Gesellschaft, in der eine Femen-Aktivistin während einer Weihnachtsmesse nackt auf einen Altar des Kölner Domes springt, es aber als sexuelle Belästigung gilt, wenn Männer sie dabei anstarren.

  • http://theoblog.de/ist-der-feminismus-noch-zu-retten/24699/