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	<title>Anthropologie &#8211; brink4u</title>
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	<title>Anthropologie &#8211; brink4u</title>
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		<title>Thomas Schirmmacher: Die Grünen, Pädophilie, der damalige Zeitgeist und die Neuauflage heute</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2016/02/09/thomas-schirmmacher-die-gruenen-paedophilie-der-damalige-zeitgeist-und-die-neuauflage-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 21:38:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[ProMundis Blogeintrag, 8. Februar 2016, von Thomas Schmirrmacher Quelle: http://www.thomasschirrmacher.info/archives/4313 Derzeit bestimmt das Verhältnis der Partei Bündnis 90/Die Grünen und ihrer Vorläufer zur Pädophilie die Medien, jüngst besonders das des Berliner Landesverbandes. Ich möchte zu der ganzen Sache einige Aspekte hinzufügen. Ich bin 1960 geboren. Ich habe die ganze Diskussion um die Pädophilie bei den &#8230; <a href="https://www.brink4u.com/2016/02/09/thomas-schirmmacher-die-gruenen-paedophilie-der-damalige-zeitgeist-und-die-neuauflage-heute/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Thomas Schirmmacher: Die Grünen, Pädophilie, der damalige Zeitgeist und die Neuauflage heute</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ProMundis Blogeintrag, 8. Februar 2016, von Thomas <a title="Beiträge von Schirrmacher" href="http://www.thomasschirrmacher.info/archives/author/schirrmacher" rel="author">Schmirrmacher</a></p>
<ul>
<li><strong>Quelle</strong>: http://www.thomasschirrmacher.info/archives/4313<br />
<img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="1746" data-permalink="https://www.brink4u.com/2016/02/09/thomas-schirmmacher-die-gruenen-paedophilie-der-damalige-zeitgeist-und-die-neuauflage-heute/schirmmacher/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.brink4u.com/wp-content/uploads/2016/02/schirmmacher.png?fit=70%2C86&amp;ssl=1" data-orig-size="70,86" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Schirmmacher" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/www.brink4u.com/wp-content/uploads/2016/02/schirmmacher.png?fit=70%2C86&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/www.brink4u.com/wp-content/uploads/2016/02/schirmmacher.png?fit=70%2C86&amp;ssl=1" class="  wp-image-1746 alignright" src="https://i0.wp.com/www.brink4u.com/wp-content/uploads/2016/02/schirmmacher.png?resize=84%2C104&#038;ssl=1" alt="Schirmmacher" width="84" height="104" /></li>
</ul>
<p>Derzeit bestimmt das Verhältnis der Partei Bündnis 90/Die Grünen und ihrer Vorläufer zur Pädophilie die Medien, jüngst besonders das des Berliner Landesverbandes.</p>
<p>Ich möchte zu der ganzen Sache einige Aspekte hinzufügen.</p>
<p>Ich bin 1960 geboren. Ich habe die ganze Diskussion um die Pädophilie bei den Vorläufern der Grünen und später bei den Grünen bereits als Gymnasiast und dann als Student miterlebt. Was gerne vergessen wird:</p>
<p><span id="more-1740"></span></p>
<p>1. In der Gesellschaft gab es meines Erachtens damals zahlreiche Kräfte, die sämtliche Grenzen in punkto Sexualität aufheben wollten, sei es zu Pornografie, Inzest, Sex mit Tieren oder eben Pädophilie. Befürworter dieser Sicht fanden sich beileibe nicht nur bei den ‚Grünen‘ und ihren Vorläufern, sondern auch etwa in Kreisen der evangelischen Theologie – um vor allem den Bereich zu nennen, den ich am besten kenne –, der Pädagogik oder in anderen Bereichen der Universitäten.</p>
<p>Zoe Jenny schreibt etwa dazu:</p>
<blockquote><p>„Am liebsten hatte man damals die Kinder wie auf den Bildern von David Hamilton. Unbeschwert und nackt. Die Wände in den WGs und Kommunen waren damit tapeziert. Kinder waren allzeit zur Verfügung stehende sexuelle Projektionsflächen. Niemand störte sich daran. Das war der links-grüne Mainstream, der Zeitgeist, dem weite Teile der Gesellschaft zustimmten. Im Zuge der sexuellen Revolution wurden die Erwachsenen vor allem von einem befreit: von ihrer Verantwortung.“ (Zoe Jenny. „<a class="liexternal" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120887193/Meine-Lehrer-waren-paedophile-Weltverbesserer.html" target="_blank">Meine Lehrer waren pädophile Weltverbesserer</a>“. Die Welt 14.10.2013.)</p></blockquote>
<p>2. Wer damals kritisch ‚gewarnt‘ hat, wurde zum Außenseiter, auch als Jugendlicher, wie ich es selbst erlebt habe – „die Alten“ wollte dazu eh meist keiner hören! Und zwar nicht nur durch die grüne Minderheit, sondern durch die Mehrheit, die auf dem großen Trip der sexuellen Befreiung war und trotz ihrem ständigen Pochen auf Toleranz intolerant keine Störenfriede duldete. Das gilt für das Thema Pädophilie ebenso wie das Thema ‚Vergewaltigung in der Ehe‘, Kinderpornografie oder Pornografiesucht: Niemand sollte den neuen Spaß stören. Warnungen, Gefahren, ja heute längst wieder strafbare Handlungen, wurden heruntergespielt. Und übrigens waren und sind es immer Erwachsene, die meinten und meinen, Jugendliche sexuell befreien zu müssen, nicht die Jugendlichen selbst, die die Forderungen stellten und stellen.</p>
<p>Ich erinnere mich, dass ich 2007 völlig erstaunt war, als Familienministerin Ursula von der Leyen aufgrund eines kleinen Gutachtens von mir, das RTL und der Kölner EXPRESS aufgriffen, – und sicher aufgrund weiterer Proteste – eine Broschüre zum Umgang der Eltern mit der Sexualität von Kleinkindern zurückzog, die ich als Anleitung zum sexuellen Übergriff durch die Eltern bezeichnet hatte, da darin Kinder etwa mit den Geschlechtsteilen des Vaters spielen sollten. Die Außerdienststellung der Broschüren ist Zeichen einer neuen Sensibilisierung, denn das Heft und ähnliche Hefte waren Jahrzehnte auf dem Markt.</p>
<ul>
<li><a class="liexternal" href="http://www.welt.de/politik/article1067295/Ministerin-zieht-Aufklaerungsbroschuere-ein.html" target="_blank">Ministerin zieht Aufklärungsbroschüre ein</a></li>
<li><a class="liexternal" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/aufklaerung_aid_68369.html" target="_blank">Von der Leyen stoppt Sex-Broschüre</a></li>
<li><a class="liexternal" href="http://www.kath.net/news/17417" target="_blank">Deutsche Familienministerin zieht Skandal-Aufklärungsbroschüre ein</a></li>
<li><a class="liexternal" href="https://www.isp-dortmund.de/aktuelles_archiv.html" target="_blank">Angriffe auf die Broschüre „Körper, Liebe, Doktorspiele“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung</a></li>
</ul>
<p>3. Im Übrigen sind wir jetzt wieder so weit: Die Schulzimmer minderjähriger Schüler werden wieder zum Spielball sexueller Themen aller Art, die ohne Rücksicht auf die Besonderheiten Minderjähriger von Amts wegen – und damit nie wirklich freiwillig – so früh wie möglich von und mit Erwachsenen diskutiert werden sollen, die dabei rücksichtslos über ihre eigenen Sexualpraktiken sprechen und die Vorlieben der Minderjährigen hervorlocken wollen, gleich ob die das wollen oder nicht.</p>
<p>Es ist mir ganz gleich, ob die ‚Betroffenen‘, die nach Vorstellung mancher sogar mit den Schülern allein sprechen sollen, also ohne dass Lehrer anwesend sind, heterosexuell oder homosexuell, humanistisch oder katholisch, prüde oder offen für alles sind oder was auch immer für eine Sexualmoral vertreten oder bekämpfen: Die Gefahr, gegen den Willen von Minderjährigen in ihre sexuelle Privatsphäre einzudringen, ist viel zu groß, das voyeuristische Element der erwachsenen Zuhörer viel zu wenig ausschließbar. Was geht Lehrer, geschweige denn nicht pädagogisch ausgebildete ‚Betroffene‘, eigentlich in einer gesetzlichen verpflichtenden, öffentlichen Schulstunde an, was Kinder (tatsächlich oder vermeintlich) für sexuelle Vorlieben, Phantasien, aber auch Ängste und Sorgen haben?</p>
<p>Und wer nimmt Rücksicht darauf, wenn ein Teil der Kinder gar nicht darüber sprechen will oder zum Beispiel nicht vor anderen in der Öffentlichkeit oder nicht vor Erwachsenen? Werden die Kinder dann unter Druck gesetzt? Bekommen sie dann schlechtere Noten? Ja, ist es nicht schon zu viel Druck, dass die staatliche Schule nach Lehrplan – und damit nicht freiwillig – einzelne konkrete Fragen zu ihrer Sexualität stellt, offiziell natürlich in Rahmen von Rollenspielen, Malen oder Gruppendiskussionen? Sind es hier nicht wieder Erwachsene, die einfach erzwingen wollen, was sie für gut finden, und nicht dem folgen, was Minderjährige aus sich heraus entwickeln und wollen?</p>
<p>Und warum dürfen keine Eltern anwesend sein, wenn außer den offiziellen Lehrern auch nicht pädagogisch ausgebildete Personen dabei sind? Ein Verhör von Minderjährigen bei der Polizei darf ja auch nicht ohne Erziehungsberechtigte stattfinden.</p>
<p>Würden Eltern manche der geplanten Fragen ihren eigenen Kindern stellen oder manche der Spiele mit ihnen machen wollen, würden diese Kinder rebellieren und würde das von anderen als zu starker Eingriff in die Psyche der Kinder angesehen. Warum ist es aber besser, wenn erwachsene Nicht-Eltern und Nicht-Lehrer das in der Schule tun?</p>
<p>Und warum werden nicht auch von Heterosexualität ‚Betroffene‘ gebeten, ebenso im Unterricht ihre Erfahrungen darzulegen und so den heterosexuellen Schülern die Gelegenheit zu geben, ihre Identität herauszufinden? Immerhin hat nur eine Minderheit von ca. 3% der Bevölkerung und der Kinder eine homosexuelle oder verwandte Identität, das heißt 97% der Bevölkerung und Kinder haben sie nicht und brauchen genauso das Gespräch mit ‚betroffenen‘ Vorbildern.</p>
<p>Wenn neben den Lehrern andere ins Spiel kommen, die rund um das Thema Sexualität Unterricht gestalten, muss man doch fragen: Ersetzt Betroffenheit neuerdings die pädagogische Lizenz? Und warum dann nur für das Gebiet der Sexualität? Sollten wir dann nicht auch Versicherungsvertreter im Unterricht mit den Kindern ihre Zukunft planen lassen?</p>
<p>Zoe Jenny besuchte 1982 bis 1984 die Freie Volksschule Basel (FVB), eine der reformpädagogischen Schulen, „wie sie im Zuge der links-grünen Bewegung der Achtzigerjahre Mode waren“. Sie erzählt ein Beispiel, was passierte, als die Klasse mit dem Lehrer an einem Kiosk pornografische Zeitschriften gesehen hatten:</p>
<blockquote><p>„Zurück im Klassenzimmer, mussten wir im Kreis auf dem Boden sitzen. Thema: Selbstbefriedigung. Jeder sollte der Reihe nach darüber Auskunft geben, wie wir uns selber befriedigen. Die Ältesten waren gerade mal neun Jahre alt. Wir wurden genötigt, über etwas Intimes zu sprechen, das wir noch nicht mal kannten. ‚Ich bohre gerne in der Nase‘, sagte ein Mädchen. Ende der Diskussion. Sichtlich enttäuscht stellten die Lehrer schließlich fest, dass wir längst nicht so sexualisiert waren, wie sie es sich erhofft hatten.“ (Zoe Jenny. „<a class="liexternal" href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120887193/Meine-Lehrer-waren-paedophile-Weltverbesserer.html" target="_blank">Meine Lehrer waren pädophile Weltverbesserer</a>“. Die Welt 14.10.2013.)</p></blockquote>
<p>Kommt das jetzt alles wieder?</p>
<p>Kurzum: Bei aller moralischen Empörung muss man feststellen:</p>
<p>Durch die heutige Empörung über die Grünen (bzw. ihre Vorläufer) versuchen sich viele Gesinnungsgenossen von einst – wie etwa der ‚Spiegel‘ – heute schön weiß- und reinzuwaschen. Warum etwa fördern die Medien massiv die Aufklärung bei den Grünen, bei den Kirchen, ja überall, nur nicht in Bezug auf die Medien selbst, die doch zweifelsohne eine zentrale Rolle in der sexuellen Revolution spielten?</p>
<p>In 30 Jahren wird vermutlich die Öffentlichkeit genauso erschrocken sein, wer seinerzeit nur vertreten und zulassen konnte, dass die Sexualität der Minderjährigen von Nicht-Lehrern im Unterricht abgefragt wird. Dabei wird er dann unter anderem auf einen grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg stoßen und sich fragen, ob es wirklich nur Einzelne waren oder nicht zu einem Ministerpräsidenten auch eine Partei und viele Wähler gehören … Und man wird sich fragen, ob die Grünen wirklich etwas gelernt haben!<sup>1</sup></p>
<p>Noch ein letztes Wort: Sexueller Missbrauch von Minderjährigen führt nach wie vor ein Schattendasein als Forschungsthema und pädagogisches Thema. Nichts weist darauf hin, dass die neuen Programme das Thema schwerpunktmäßig mit behandeln wollen. Und besonders erschreckend ist, dass es nicht so aussieht, als wenn es eindeutige, fach- und sachgerechte Richtlinien gegen sexuellen Missbrauch für alle geben wird, die in Zukunft mit Minderjährigen in der Schule über die Praktiken sexueller Minderheiten reden wollen! So sollte man etwa Kontakte derer, die im Unterricht zur Thematik erscheinen, außerhalb der Schule untersagen und auch sonst sicherstellen, dass kein Beteiligter die schulische Veranstaltung zur Anbahnung sexueller Kontakte nutzt. Damit will ich niemand speziell verdächtigen, aber derartige Aufklärung und Vorbeugung gehört nun heute einfach dazu, und es ist schon sehr verwunderlich, dass dies gerade da fehlt, wo es ausdrücklich um Sexualität und Minderjährige geht!</p>
<p>Wie wäre es einmal, Erwachsene würden einfach einmal die Hände von der Sexualität Minderjähriger lassen? Das wäre dann auch eine echte ‚Umkehr‘ gegenüber den Versäumnissen des letzten Jahrhunderts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Fußnoten:</p>
<p><sup>1</sup> Dieser Text beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Grünen. Leider gibt es aber auch in anderen Bundesländern mit Ministerpräsidenten anderer Parteien ganz ähnliche Entwicklungen, die genauso zu kritisieren sind bzw. eines Tages rückblickend als genauso problematisch empfunden werden werden.</p>
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		<title>Hart aber fair … – Teil 3</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/10/06/hart-aber-fair-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2015 21:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Grund Urlaub und Umzug hier noch der ordentliche Abschluß und das &#8220;absurde Ende einer öffentlich-rechtlichen Posse&#8221; (Die WELT) &#8230; &#8220;War es das wert? Der WDR wiederholt die Gender-Talkshow mit denselben Gästen. Nachdem Direktor Schönenborn etwas gequält wurde, geht es am Ende noch zur Sache. Eine absurde Posse in 28 Kapiteln.&#8221; http://www.welt.de/vermischtes/article146110641/Absurdes-Ende-einer-oeffentlich-rechtlichen-Posse.html]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grund Urlaub und Umzug hier noch der ordentliche Abschluß und das &#8220;absurde Ende einer öffentlich-rechtlichen Posse&#8221; (Die WELT) &#8230;</p>
<p>&#8220;War es das wert? Der WDR wiederholt die Gender-Talkshow mit denselben Gästen. Nachdem Direktor Schönenborn etwas gequält wurde, geht es am Ende noch zur Sache. Eine absurde Posse in 28 Kapiteln.&#8221;</p>
<ul>
<li>http://www.welt.de/vermischtes/article146110641/Absurdes-Ende-einer-oeffentlich-rechtlichen-Posse.html</li>
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		<title>Standpunkt: Wir leiden unter dem pelagianischen Menschenbild (aus: Hanniel bloggt)</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/06/07/pelagius/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2015 20:33:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese interessante Kolummne aus &#8220;Hanniel bloggt&#8221; möchte ich zur Diskussion stellen: Veröffentlicht am 4. Juni 2015 um 08:37 von Hanniel Holger Lahayne hat einen lesenwerten Beitrag &#8220;Augustinus und Pelagius&#8221; verfasst. Ich glaube, dass wir heute unter der Re-Pelagianisierung der Kirche leiden. Die Wirkung ist sehr subtil. Um was geht es? Der Pelagianismus – nach dem &#8230; <a href="https://www.brink4u.com/2015/06/07/pelagius/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Standpunkt: Wir leiden unter dem pelagianischen Menschenbild (aus: Hanniel bloggt)</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese interessante Kolummne aus &#8220;Hanniel bloggt&#8221; möchte ich zur Diskussion stellen:</strong></p>
<p>Veröffentlicht am <span class="entry-date" title="4. Juni 2015 um 08:37"><a title="Standpunkt: Wir leiden unter dem pelagianischen Menschenbild" href="http://hanniel.ch/2015/06/04/standpunkt-wir-leiden-unter-dem-pelagianischen-menschenbild/" rel="bookmark">4. Juni 2015 um 08:37</a></span> von <span class="entry-author author vcard"><a title="by Hanniel" href="http://hanniel.ch/author/hanniel/" rel="author">Hanniel<br />
</a></span>Holger Lahayne hat einen <a href="http://www.freiewelt.net/augustinus-und-pelagius-10060758/">lesenwerten Beitrag </a>&#8220;Augustinus und Pelagius&#8221; verfasst. Ich glaube, dass wir heute unter der Re-Pelagianisierung der Kirche leiden. Die Wirkung ist sehr subtil. Um was geht es?</p>
<div class="entry-content clearfix">
<blockquote><p><em>Der Pelagianismus – nach dem Vater der Lehre, dem britischen Mönchen und in Rom wirkenden Theologen Pelagius (ca. 350–420) – leugnet die Erbsünde und damit die radikale Verdorbenheit des Menschen. Der gefallene Mensch wird positiver gesehen, als es der biblischen Botschaft entspricht. Natürlich wird so etwas gerne geglaubt. „Der Menschengeist hat nichts lieber, als wenn man ihm Schmeicheleien vormacht“, so schon Johannes Calvin in seiner </em>Institutio<em> (II,1). In dem Kapitel erläutert der Reformator die Erb- oder „Ursünde“, die damals wie heute äußerst anstößig ist: „Dem gemeinen Menschenverstand ist nichts so befremdlich, als dass wegen der Schuld </em>eines<em> Menschen </em>alle<em> schuldig sein sollten“. Unsere Sünde besteht nicht nur in der Nachahmung Adams, wie Pelagius lehrte. Wir sind nach dem Fall nicht nur unvollkommen, krank, verführbar; das Übel ist viel radikaler: der Mensch ist </em>geistlich tot<em> (s. z.B. Ef 2,1). …</em></p>
<p><em>Gegen die Erbsünde kämpfte im 19. Jahrhundert vor allem Charles G.</em><em> Finney (1792–1875) und verbreitete ein (semi-)pelagianistisches Menschenbild: Wir werden moralisch neutral geboren und können das Gute oder das Böse frei wählen. Der einflussreiche Evangelist: „Der Sünder hat alle Möglichkeiten und die natürliche Fähigkeit Gott perfekt zu gehorchen.“ Finneys Pfad folgen bis heute sehr viele Gläubige, absurderweise gerade die aus jungen, dynamischen, evangelisierenden Gemeinden. Dies hat auch mit der Verlust und der Nichtbeachtung des reichen theologischen Erbes der Vergangenheit zu tun. James I. Packer bemerkte treffend: „Pelagianismus ist die natürliche Häresie von eifrigen Christen, die an Theologie kein Interesse haben.“</em></p></blockquote>
<p>Wir tun gut daran, uns den Konflikt aus dem 5. Jahrhundert näher anzusehen. Das augustinische Gnadenverständnis ist der Schlüssel für das Zurechtrücken des Menschenbildes.</p>
<p><span id="more-846"></span></p>
<blockquote><p>Das Wesen der Gnade besteht darin, dass sie voraussetzungslos, frei und ohne jede Vorbedingung oder menschliche Mitwirkung von Gott geschenkt wird. Die Rettung des Menschen ist allein <em>Gottes</em> Werk. – Wäre es nicht so: Wie könnte Gott sonst souverän und allmächtig sein? – Anderseits: Wie kann Gott der Richer des Menschen sein, wenn der Mensch selbst keine Verantwortlichkeit und also keinen freien Willen hat? Dieser Einwand ist Augustinus nicht unbekannt. Das Verhältnis von Gnade und Willen rückt damit in den Mittelpunkt des Interesses. Augustin entgegnet: Des Menschen Wille ist wohl frei in der Entscheidung für diese oder jene Tat, aber er ist nicht frei im Blick auf das Heil. Auf sich selbst gestellt, neigt der menschliche Wille zum Bösen, zur Rebellion gegen Gott. Der Wille muss von Gott selbst bereitet werden, damit er das Gute, das Heil, wollen kann. Es gibt also eine <em>gewirkte</em> Freiheit – die wahre Befreiung durch Gott dazu, das Gute zu wollen. Eine autonome menschliche Freiheit gibt es jedoch nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Wie denken meine Leser?</strong></p>
</div>
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		<title>Bruno Jonas: Hoppla, bin ich jetzt reaktionär?</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/05/14/bruno-jonas-hoppla-bin-ich-jetzt-reaktionar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2015 10:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute muss man Familie für antiquiert, DDR-Krippen für vorbildlich und den Euro für das größte Friedensprojekt halten: Sind die alle irre, diese linken Solidaritätkasperl? Ein Aufschrei von Bruno Jonas Es sieht ganz danach aus, dass ich in Kürze ein Reaktionär sein werde. Angefangen hat es damit, dass ich immer öfter nicht mehr meiner Meinung war. &#8230; <a href="https://www.brink4u.com/2015/05/14/bruno-jonas-hoppla-bin-ich-jetzt-reaktionar/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Bruno Jonas: Hoppla, bin ich jetzt reaktionär?</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="single-entry-content">
<p>Heute muss man Familie für antiquiert, DDR-Krippen für vorbildlich und den Euro für das größte Friedensprojekt halten: Sind die alle irre, diese linken Solidaritätkasperl? Ein Aufschrei <strong>von Bruno Jonas</strong><br />
<span id="more-203"></span><br />
Es sieht ganz danach aus, dass ich in Kürze ein Reaktionär sein werde. Angefangen hat es damit, dass ich immer öfter nicht mehr meiner Meinung war. Früher war ich alles Mögliche. Auch links. Sicher war ich früher für manche Linke zu wenig links und für andere zu konservativ, weil nicht links genug.</p>
<p><span id="more-729"></span></p>
<p>Ein Lehrer meinte mal, ich sei ein langhaariger Querulant. Das mit den Haaren hat sich von selbst erledigt. Als Student war ich Marxist. Dummerweise war ich auch einmal Maoist. Hat aber Gott sei Dank nicht lange angehalten. Danach war ich eine Zeitlang Revisionist. Das war auch nicht leicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich Kabarettist bin, und ab da ging’s mir besser. Und in letzter Zeit werde ich immer wieder gefragt, ob ich links bin. Ich fühle mich den Werten verpflichtet, die im Grundgesetz formuliert sind, sage ich dann. Sie können mich also einen Verfassungspatrioten nennen, wenn es Ihnen weiterhilft. Früher hätte ich so eine Antwort als konservativ identifiziert. Ich frage mich, wie ich reagieren werde, wenn mich zum ersten Mal einer oder eine als Reaktionär beschimpft.</p>
<p>Keiner will reaktionär sein. “Reaktionär”, wie das schon klingt! Widerlich! Das ist das Letzte! Das sind Leute, die rückwärtsgewandt und rückschrittlich denken. Diese Menschen können die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Reaktionäre wollen am Althergebrachten festhalten. Mit denen will keiner was zu tun haben. Die Zeichen der Zeit? Was sind denn die Zeichen der Zeit? Laubbläser, E-Books, alleinerziehende Mütter, Social Freezing, also tiefgefrorene Samen- und Eizellen, sie müssen richtig gedeutet werden, die Zeichen der Zeit.</p>
<p><strong>Wir Heterosexuellen tun so, als wären wir allein für die Fortpflanzung zuständig</strong></p>
<p>Reaktionäre können einfach nicht mit der Zeit gehen und klammern sich fest am Überkommenen. Und wissen Sie, was vollkommen überkommen ist? Die Familie! Die Familie ist nicht mehr zeitgemäß.</p>
<p>Familie im klassischen Sinn, also mit Vater, Mutter und Kindern, is over. Diese traditionelle Form der Familie ist komplett überholt. Das wird immer klarer. Dieses Familienmodell basiert auf der Diktatur der Heterosexualität. Sie haben richtig gelesen, es herrscht eine Hetero-Diktatur, unter der alle zu leiden haben. Auch die angeblich Heterosexuellen. Ich bin übrigens auch hetero. Ich oute mich jetzt mal. Ich stehe auf Frauen. Das habe ich mit Lesben gemeinsam.</p>
<p>Neulich war ich auf einer Geburtstagsparty in Amsterdam. Ein Freund feierte seinen sechzigsten Geburtstag. Dort kam ich mit einer Professorin ins Gespräch, und die hat mir sehr eindringlich klargemacht, und das Erstaunliche war, sie kam fast ohne Argumente aus, dass die Heterosexuellen alle anderen Sexualitäten dominieren. Nur weil sie in der Mehrheit sind und immer so tun, als wären sie in der Konstellation Mann/Frau allein für die Fortpflanzung zuständig. Dabei wäre es heute durchaus möglich, dass sich auch zwei Männer oder zwei Frauen fortpflanzen könnten. Mein Einwand, sie brauchten dazu einen Partner von der jeweils entgegengeschlechtlichen Seite, wurde höhnisch belächelt. Samen- und Eizellen seien heutzutage unabhängig vom Spender verfügbar. Das heterosexuelle Zeugungsmonopol sei gefallen. Diese Festung sei gestürmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dieser Party fühle ich mich nicht mehr so sicher in meiner heterosexuellen Disposition. Ich stehe immer noch auf Frauen, ja, aber bisher war mir nicht klar, welches Leid ich damit über die Menschheit bringe. Ich vermute, dass ich durch die Hetero-Diktatur so verblendet bin, dass ich nichts mehr verstehe. Woher nimmt die Natur das Recht, zwei Geschlechter zu bestimmen? Es ist eine Unverschämtheit der Natur! Dagegen müssen wir uns wehren. Jetzt hab ich es kapiert! Aber ich kann es nicht glauben.</p>
<p>Darum bin ich reaktionär. Zumal die Bewegung auf dem Vormarsch ist. In den öffentlichen Institutionen, an den Hochschulen und selbstverständlich auch in der EU-Kommission. Es gendert inzwischen flächendeckend. Es gibt für mich überall eine Gelegenheit, als Reaktionär erkannt zu werden.</p>
<p><strong>Möglichst früh in die Erziehung eingreifen</strong></p>
<p>Und weil ich nun schon mal dabei bin, kann ich jetzt auch gleich noch weitermachen mit meinen reaktionären Ansichten. Da geht das in einem Aufwasch. Natürlich muss man konsequenterweise möglichst früh in die kindliche Erziehung eingreifen, um Fehlentwicklungen auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen von Anfang an zu vermeiden. Deshalb möchten die Gendertheoretiker schon in der frühkindlichen Phase ansetzen und Zugriff auf das Kind haben. Schule ist vielleicht schon zu spät. Da könnte es ja schon im Kindergarten zu unerwünschten Dispositionen gekommen sein. Besser Krabbelgruppe! Gleich nach der Geburt! Noch besser. Oder schon im Uterus! Das wäre das Optimale. Aber so weit sind wir noch nicht.</p>
<p>Wir wissen, dass die frühen Hominiden-Gesellschaften total reaktionär eingestellt waren, bezüglich Aufzucht und Kindererziehung. Die Neugeborenen blieben bei der Mutter und in der Familie, um dort die frühkindlichen Phasen zu durchleben. Die ersten Menschen hatten ja von der symbiotischen Phase keine Ahnung. Da wurde einfach nicht darauf geachtet.</p>
<p>In dieser symbiotischen Phase erlebt sich das Kind noch nicht als eigenständiger, von der Mutter losgelöster Mensch. Vielmehr erlebt sich das neugeborene Baby nach wie vor als eins mit der Mutter. Es kann noch nicht unterscheiden zwischen sich und der Mutter. Es glaubt, sich in einer Einheit zu befinden. Und deshalb müssen die ersten Trennungserfahrungen möglichst früh gemacht werden. Die Trennung als existentielle Grunderfahrung kann nicht früh genug eingeübt werden. Trennungen wird der Mensch ein Leben lang erfahren, und deshalb ist eine frühe Trennungserfahrung so wichtig.</p>
<p>Außerdem weiß man heute, wenn Kinder in den prägenden Phasen der ersten drei Lebensjahre bei den Eltern verbleiben, dass die Eltern dann den größten Einfluss auf sie ausüben und die elterlichen Prägungen auf das Kind übergehen. Es kommen auf diese Weise die gleichen Deppen raus wie die Alten. Das will man vermeiden. Das Kind sollte von Anfang an in professionelle Erziehungshände gelangen. Das Kind ist heute wissenschaftlich ausgeforscht und niemand kann von Eltern verlangen, dass sie dauernd die letzten Erkenntnisse der Erziehungswissenschaften beherzigen, um sie bei ihrem Nachwuchs anzuwenden.</p>
<p><strong>Leider wurde die Wochenkrippe aus der DDR nicht übernommen</strong></p>
<p>Wie soll das gehen? Die Eltern haben doch gar keine Zeit dazu. Zumal ja beide Eltern sowohl in der Wirtschaft wie auch staatlicherseits gebraucht werden. Nur, wenn beide Eltern in den Arbeitsprozess integriert sind, kommt das dringend benötigte Geld in die sozialstaatlichen Kassen.</p>
<p>Vorbild für eine gute Erziehung war die Wochenkrippe im real existierenden Sozialismus. Dort konnten die Eltern guten Gewissens ihre Kinder abgeben, weil sie sicher sein konnten, dass dort alles dafür getan wurde, dass junge, gute sozialistische Menschen heranwachsen. Die Eltern konnten das Kind am Montagmorgen abgeben und wenn sie am Freitag aus irgendeinem Grunde keine Zeit hatten, den kleinen Racker abzuholen, haben sie ihn übers Wochenende dagelassen und erst übernächste Woche abgeholt, weil sie wussten, dass er gut aufgehoben ist bei den sozialistischen Erziehern.</p>
<p>Leider wurde diese gute Einrichtung der DDR nach der Vereinigung nicht übernommen. Dennoch wurden mit der flächendeckenden Versorgung des Landes mit Kinderkrippen richtige Wege eingeschlagen. Hoffentlich werden dann auch die passenden Gendererzieher angestellt und nicht irgendwelche rückständigen, reaktionären Kindergartenbetreuerinnen.</p>
<p>Aber man sollte auch amerikanische Studien zur Kleinkindentwicklung im Auge behalten. In den Vereinigten Staaten hat man die Krabbelgruppen untersucht. Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass bereits Krabbler um die Gunst der ersten Beziehungsperson buhlen, also um die Zuwendung der Tagesmutter konkurrieren. Dabei hat man bei den Kleinen erste Burn-outs feststellen können. Das ist erfreulich. Mit der Burn-out-Erfahrung kann man nicht früh genug beginnen. Denn im späteren Leben kommt diese Erfahrung immer wieder auf den Erfolgsmenschen zu.</p>
<p><strong>Trennung und Burn-out sollten die Kinder möglichst früh erleben</strong></p>
<p>Trennung und Burn-out sind die beiden wichtigsten Erlebnisse, die Kinder möglichst früh erleben sollten, um eine gewisse Routine zu entwickeln. Wenn dazu dem Kleinkind noch eine optimale Genderorientierung gegeben wird, kann eigentlich im Leben nichts mehr schiefgehen. Außer die Eltern wehren sich dagegen, weil sie aus irgendwelchen Gründen reaktionär eingestellt sind. Doch warum sollten sie das tun. Eltern wollen immer nur das Beste, oder?</p>
<p>Der Psychologe Hans-Joachim Maaz wurde in der “Süddeutschen Zeitung” interviewt. In dem Gespräch sprach er sich gegen die Verkrippung der Kleinkinder während der prägenden Phasen aus. Prompt fragte die Journalistin, ob diese Haltung nicht reaktionär sei. Und Maaz antwortete: Wie kann die Sorge um das Kind reaktionär sein? – Eine gute Frage. Wenn man die Kleinkinder fragen könnte, wie würden sie ihre Verkrippung beurteilen?</p>
<p>Reaktionär ist eine politische Vokabel, die immer abwertend gebraucht wird, ein Wort, mit dem gesellschaftliche Zustände als nicht mehr zeitgemäß beurteilt werden, von klugen Leuten, die wissen, wo’s langgeht, weil sie in einer Partei politisch engagiert sind, und die oft selber kinderlos geblieben sind. Das ist jetzt vermutlich von mir ganz, ganz, ganz polemisch, einfach so hingeschrieben, es entspricht aber meiner Erfahrung.</p>
<p><strong>Kleinkinder kommen ohne Parteibuch zur Welt</strong></p>
<p>Kleinkinder wissen normalerweise nicht, wo’s langgeht. Das liegt daran, dass sie ohne Parteibuch auf die Welt kommen und keine Ahnung haben, was für sie das Richtige ist, und schon gar nicht wissen, was zeitgemäß ist. Die wollen eigentlich nur gefüttert und gestreichelt werden. Auch meine ganz persönliche Erfahrung mit unseren Kindern.</p>
<p>Es gibt aber entwicklungspsychologische Erkenntnisse, die in der parteipolitischen Debatte keine Rolle spielen dürfen, weil sie stören. Die Entwicklungspsychologen sagen, dass durch Störungen in der frühkindlichen Entwicklung, in der für das Grundvertrauen entscheidenden Phase, der “Mutter-Kind-Symbiose”, die Bindungsfähigkeit des Menschen Schaden nimmt.</p>
<p>So ein Satz klingt reaktionär, was? Hab ich mich zum Vollhorst gemacht? Mich würde interessieren, ob es einen Zusammenhang gibt von sozialistischer Wochenkrippenversorgung und rechtsradikalen Neonazis auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Kann das mal einer erforschen?</p>
<p><strong>Zu Europa gibt es keine Alternative</strong></p>
<p>Oder nehmen Sie Europa und den Euro: Ein Leben ohne sollen wir uns gar nicht mehr vorstellen können. Europa ist eine Idee, die nicht zur Debatte steht. Die Gefahr, als Reaktionär, als europa-feindlicher Idiot, als rechter Depp, als Querulant, zumindest als Kritiker gebrandmarkt zu werden, ist zu groß. Wir sollten dankbar sein für die lange Friedensperiode in Europa. Heißt es. Ich höre da immer auch einen Befehlston heraus. Ohne die europäische Integration hätten wir längst wieder Krieg! So müssen wir das wohl verstehen. Solche und ähnliche Sätze kriegen wir immer wieder zu hören. Mir kommt das Geschwätz schon zu den Ohren raus. Und der Euro ist ein Segen! Jajaja, ist schon recht. Für wen? Ist die Frage überhaupt erlaubt? Für uns alle! Natürlich. Ohne den Euro wären wir heute nicht da, wo wir sind! Ohne den europäischen Einigungsprozess ist das Leben in Europa sinnlos. Das wird mir immer klarer. Dieses ganze Gefasel vom europäischen Haus, das wir angeblich gemeinsam bauen, es nervt nur noch.</p>
<p>Wir alle haben oft genug gehört, dass es keine Alternative zu Europa gibt. Da führt kein Weg zurück. Sagen sie uns mit leichter Aggression. Wir wären im Übrigen schön blöd, wo wir Deutschen doch am allermeisten von Europa profitieren. Mehr als alle anderen. Wird uns auch immer wieder eingebleut! Von “überzeugten Europäern” wie Martin Schulz werden wir ungezogenen, uneinsichtigen Europa-Kritiker darauf hingewiesen, dass der “europäische Prozess unumkehrbar ist”. Das erinnert mich an einen, der aus dem obersten Stock eines Hochhauses aus dem Fenster springt, und unten stellt einer fest, dass dieser Prozess unumkehrbar ist. Wer hat denn Europa in eine solche Lage manövriert?</p>
<p>Der Martin Schulz war es nicht. Aber er ist eine Nervensäge. Ausgestattet mit einem Charisma, das ihn zum Marktleiter bei Rewe befähigen könnte, spielt er sich auf als oberster europäischer Projektleiter, als vorbildlicher Einigungseuropäer. Haben wir wirklich keinen anderen als diesen vorlauten Wichtigtuer, der Weisheiten von sich gibt, dass es einem die Zehennägel aufkranzelt?</p>
<p><strong>Die Deutschen als kleinliche Buchhalter</strong></p>
<p>Die europäische Idee ist eine ganz große Idee. Vor allem auch der Euro. Zivilisation vom Feinsten! Der Euro ist ein Segen! Wie lästig war das immer mit dem Geldwechseln. Wenn man nach Italien in Urlaub fuhr, musste man die D-Mark in Lire wechseln. Und man bekam ein Bündel Papier in die Hand gedrückt. Sofort hatte man das Gefühl, dass diese Scheine nichts wert sind. Mit dem Euro kam Stabilität. Und die Zinsen gingen runter. In ganz Europa. Und dann konnten die Südländer billig Geld aufnehmen, und sie haben sich gefreut und gelacht, weil sie an der deutschen Stabilität teilhaben konnten. Und wer hat davon profitiert? Wir! So höre ich das immer wieder.</p>
<p>Wir wären die größten Profiteure der Euroeinführung. Wie oft haben sie uns das nun erzählt. Es hört sich fast so an, als hätten wir die anderen mit der Einführung des Euros über den Tisch gezogen! Deshalb sollten wir das Maul nicht so weit aufreißen und uns einkriegen und nicht jammern, wenn uns demnächst die Rechnung vorgelegt wird. Wir wissen noch nicht genau wann, aber irgendwann wird abgerechnet. Einer wird die Party zahlen müssen.</p>
<p>Wir, die deutschen Steuerzahler, sind im griechischen Worst Case mit ungefähr 65 Milliarden dabei. Zahlemann und Söhne! Da wird ein Ouzo zur Beruhigung der deutschen Seele nicht ausreichen. Genau kann das niemand beziffern, wie viele Ouzos wir trinken müssten, bis wir nichts mehr mitkriegen. Und diejenigen, die es könnten, halten sich zurück. Wir haben auch noch Anteile an diversen Rettungsschirmen, da könnten noch mal locker 200 Milliarden auf uns zukommen. Aber das bisschen Kohle muss uns die europäische Integration schon wert sein.</p>
<p>Wir sollten uns da nicht wie kleinliche Buchhalter benehmen. Sagt ein linker Solidarkasperl! War’s der kleine Augstein, der “Spiegel”-Erbe? Wir sollten großzügig sein! Nicht so kleinlich! Geld? Das passt nicht zur europäischen Idee. Es geht doch nicht ums Geld, es geht um die längste Friedensperiode in Mitteleuropa. Ach so!</p>
<p><strong>Den Vertrag den Schulden anpassen</strong></p>
<p>Zur Erinnerung: Es gibt dieses Defizitkriterium, das vorschreibt, dass kein Mitgliedstaat der EU das jährliche Haushaltsdefizit von höchstens drei Prozent überschreiten darf. Das steht im Vertrag. Aber kein Schwein, Entschuldigung, kein Verantwortlicher hält sich dran. Frau Christine Lagarde, eine ehemalige französische Finanzministerin, die heute ihr Unwesen als Chefin des IWF treibt, schlug neulich vor, man müsse die Schuldenregeln in Europa “anpassen”. Ich hab das in der F.A.Z gelesen. Mir wäre lieber gewesen, ich hätte den Artikel übersehen, denn ich habe mich wirklich aufregen müssen. Auf einer Konferenz in Paris hat diese Person vorgeschlagen, die 60-Prozent-Grenze des Maastricht-Vertrags über die maximale Staatsverschuldung “anzupassen”. Und zwar woran? An die tatsächlichen Schuldenstände, weil die deutlich darüber lägen. – Aha. Sauber.</p>
<p>Sie machen Schulden, dann stellen sie fest, dass sie das nicht dürfen, weil sie den Vertrag brechen. Jetzt möchte man annehmen, dass sie ein schlechtes Gewissen kriegen, weil sie sich nicht an die Verträge halten. Aber woher denn! Nicht wir brechen Verträge, sagt dieser feminine Vollhorst, sondern die Verträge passen nicht zu unserem Verhalten. Also muss es an den Verträgen liegen. Wie nennt man dieses Verhalten? Gaunerei? Nein, das nennt man flexible Vertragstreue. Verträge sind nicht dazu da, sich daran zu halten, wichtig ist, dass sie unterzeichnet werden mit dicken Füllfederhaltern, begleitet von schönen Bildern in den Medien, wo seriöse Damen und Herren uns zulächeln. Sie freuen sich ungemein, dass wir mit unserer Lebensleistung für ihre flexible Vertragsauslegung einstehen dürfen. Stabilitätspakt, Stabilitätskriterien, Blablaba. Nichts als Geschwätz! Unterschreibe Verträge und halte dich nicht dran. Es gibt immer einen, der deine Vertragsbrüche nachträglich legalisiert. Super!</p>
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		<title>Gute Fragen &#8230;</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/04/26/gute-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 19:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christsein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[Coole Fragen einiger junger Männer aus  christlichen Gemeinden im Münchner Raum ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#333399;"><strong>Gute Fragen für </strong>(christliche Jugend-)<strong> Gruppen …</strong></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#333399;">Stand: April 2015</span></p>
<ul>
<li><span style="color:#333399;">Die Eigenschaft deiner Mutter die dir am meisten imponiert</span></li>
<li style="text-align:left;"><span style="color:#333399;">Der Ort wo du dich am meisten zu Hause fühlst</span></li>
<li style="text-align:left;"><span style="color:#333399;">Die Filmfigur in die man verliebt war als man 12 war</span></li>
<li style="text-align:left;"><span style="color:#333399;">Wie du auf keinen Fall sein willst, wenn Du 80 bist</span></li>
<li style="text-align:left;"><span style="color:#333399;">Wähle: willst Du lieber eine Sportart oder ein Instrument auf Profi Niveau beherrschen</span></li>
<li style="text-align:left;"><span style="color:#333399;">Wähle: willst Du lieber blind oder taub sein</span></li>
</ul>
<p><span id="more-697"></span></p>
<ul>
<li><span style="color:#333399;">Wähle: lieber einen Ort saugut kennen oder so viele Orte wie möglich sehn</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Würdest du für 1 Mio. die nächsten drei Jahre deines Lebens überspringen</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Eine Situation in der dich Gott gebrochen hat</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Momente ohne Worte …</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Welches Gefühl / Situation gibt dir die größte Euphorie</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Mein Wunschheiratsalter</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Eine Geschichte über die ich immer wieder lachen muss</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Der Freund von dem ich mir stärksten wünsche dass er Jesus findet</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wie lange kannst du maximal allein sein</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Welches Buch, welchen Film muss man gesehen oder gelesen haben um dich zu verstehen</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Was ist deine &#8220;stärkste&#8221; Emotion</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Was ist deine größte Angst</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Was ist dein größtes Lebensziel</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Warum ich froh bin Junge / Mädchen zu sein</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Auf welche Eigenschaft von dir bist du besonders stolz</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Was macht dich unendlich zornig</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Möchtest du grundsätzlich lieber dass Dinge sich ändern oder dass sie bleiben wie sie sind</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wähle („men only“): blond oder braun …</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Was wollte man als Kind werden (Beruf)</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Dein größter Glaubenszweifel</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Die schönste Woche deines Lebens</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wie weit planst du im Voraus</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wenn dein Leben verfilmt würde welcher Schauspieler sollte dich darstellen</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Das christliche Buch dass dir am meisten weitergeholfen / dich herausgefordert hat</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Die Eigenschaft Gottes die dich am meisten begeistert</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Der Moment in dem du am aufgeregtesten warst</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Empfindet ihr unsre „erste Stunde“ (Brotbrechen / Abendmahlfeier in Brüdergemeinden) eher als erhaben oder als träge (ist die Form dem Inhalt / der „Seinslage“ angemessen)</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Eine Sache von der ihr denkt, ihr nehmt das anders wahr als die meisten anderen Menschen</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Zwei Dinge die ihr auf eine einsame Insel mitnehmen würdet</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Der beste Lehrer den du bisher hattest</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wähle: Meer oder Berge (als dauerhafter Wohnsitz)</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Die perfekte Gruppengröße</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Der maximale Betrag den man für ein Kleidungsstück ausgeben würde</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Wähle: lieber zu heiß oder zu kalt</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Deine größten Vorbilder (außerhalb der Bibel) in Bereichen wie: Hingabe, Weisheit, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft, Gebet, Lehre, Unterscheidung, Sanftmut, &#8230;</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Mit welchen Namen verbindest du automatisch schlechte Vorurteile</span></li>
<li><span style="color:#333399;">Ein Bereich deines Lebens, wo es sich lohnen würde +100% zu geben</span></li>
<li><span style="color:#333399;">In welchen Situationen redest Du ohne Hintergedanken (wenn es das gibt)</span></li>
</ul>
<hr />
<hr />
<p><span style="color:#333399;">Entstanden in einer Gruppe junger Männer, abends auf einer Missionskonferenz in Stuttgart, März 2015</span></p>
<ul>
<li><span style="color:#333399;">Ergänzung willkommen …</span></li>
<li>Download als pdf: <a href="https://www.brink4u.com/wp-content/uploads/2015/04/gute-fragen-fc3bcr-gruppen.pdf">Gute Fragen für Gruppen</a></li>
</ul>
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		<title>Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: Braucht Gott dich?</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/04/25/aus-dem-theoblog-von-ron-kubsch-braucht-gott-dich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 10:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Christsein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Evangelikalen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir wird immer klarer, dass sich die erbauliche Literatur teilweise in kecker Weise von der Heiligen Schrift ablöst. Das, was in der Bibel steht, scheint langweilig zu sein. Also wenden sich einige Autoren anderen Quellen zu. Aber das Wasser, das sie dort schöpfen, ist angegammelt. „Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers, um sich dann &#8230; <a href="https://www.brink4u.com/2015/04/25/aus-dem-theoblog-von-ron-kubsch-braucht-gott-dich/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: Braucht Gott dich?</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wird immer klarer, dass sich die erbauliche Literatur teilweise in kecker Weise von der Heiligen Schrift ablöst. Das, was in der Bibel steht, scheint langweilig zu sein. Also wenden sich einige Autoren anderen Quellen zu. Aber das Wasser, das sie dort schöpfen, ist angegammelt. „Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers, um sich dann Brunnen auszuhauen, rissige Brunnen, die das Wasser nicht halten“, sagt Gott schon in Jeremia 2,13.</p>
<p>Kürzlich habe ich in einem Buch, das weite Verbreitung gefunden hat, folgenden „geistlichen Impuls“ gefunden:</p>
<p><span id="more-692"></span></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Vor einigen Jahren habe ich bei George MacDonald einen erstaunlichen Gedanken gelesen. Vermutlich haben Sie schon mal gehört, dass in jedem menschlichen Herzen ein Leerraum ist, den nur Gott ausfüllen kann. (Wir haben weiß Gott schon alles Mögliche versucht, dieses Loch zu stopfen, ohne Erfolg). Aber nun behauptete der alte Dichter, dass es auch in Gottes Herz einen Raum gibt, den nur wir ausfüllen können. „Folglich gibt es auch in Gott selbst eine Kammer, zu der niemand sonst Zutritt hat, außer dem Einzelnen.“ Außer Ihnen. Dazu sind Sie geschaffen: einen Platz im Herzen Gottes einzunehmen, den sonst nichts und niemand ausfüllen kann. Unglaublich. Gott verzehrt sich nach Ihnen.</em></p>
<p>Was passt da nicht? Nun, im Gegensatz zu uns Menschen, die abhängige Wesen sind, ist Gott vollkommen und bedingungslos frei. Wir Menschen vergehen ohne Gott, dem Erhalter des Lebens. Gott ist anders. Er braucht uns Menschen nicht.</p>
<p>In der Gotteslehre spricht man von der „Aseität“ Gottes. Vom Wesen Gottes ist alles auszuschließen, was nicht sein Sein selbst ist. Gott ist die Fülle des Seins, in ihm gibt es, anders als bei uns, keine Seinsunvollkommenheit. Gott braucht nichts.</p>
<p>Das obige Zitat suggeriert hingegen, Gott brauche uns Menschen, um Gott zu sein. Es mag erhebend sein, zu lesen, dass Gott mich braucht, dass ich derjenige bin, der das „Loch in Gott stopft“, also Gott vollständig macht. Aber das ist Wahnwitz. Gott empfängt sein Sein nicht von uns Menschen. Gott ist der, der er ist (vgl. 2Mose 3,14).</p>
<p>Gott braucht dicht nicht. &#8211; Du brauchst Gott!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Lost in Policy? The Person Beyond Public and Social Utility</title>
		<link>https://www.brink4u.com/2015/02/08/lost-in-policy-the-person-beyond-public-and-social-utility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[brink4u]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 19:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christsein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Evangelikalen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
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					<description><![CDATA[Subtext von K.W. in Facebook: Darüber, dass unser eigenes Verständnis der Bibel, unsere eigene Theologie, unser &#8220;Richtig&#8221; und &#8220;Falsch&#8221;, das wir natürlich aus der Schrift abzuleiten meinen, manchmal durchbrochen werden muss, um unseren Nächsten wirklich zu lieben. Leider nur auf Englisch verfügbar: http://henrycenter.tiu.edu/resource/lost-in-policy-the-person-beyond-public-and-social-utility/ Orginal Subtext: Contemporary Christian debates about public policy tend to rely on &#8230; <a href="https://www.brink4u.com/2015/02/08/lost-in-policy-the-person-beyond-public-and-social-utility/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Lost in Policy? The Person Beyond Public and Social Utility</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Subtext von K.W. in Facebook:</p>
<p>Darüber, dass unser eigenes Verständnis der Bibel, unsere eigene Theologie, unser &#8220;Richtig&#8221; und &#8220;Falsch&#8221;, das wir natürlich aus der Schrift abzuleiten meinen, manchmal durchbrochen werden muss, um unseren Nächsten wirklich zu lieben. Leider nur auf Englisch verfügbar:</p>
<ul>
<li>http://henrycenter.tiu.edu/resource/lost-in-policy-the-person-beyond-public-and-social-utility/</li>
</ul>
<p>Orginal Subtext:</p>
<p>Contemporary Christian debates about public policy tend to rely on simply reading one’s preferred political views into Scripture. Often lost in the conversation, are the very people themselves. Drawing on resources from the tradition of Christian social thought, Bradley will call us to a vision of the human person ordered in Creation. This alternative understanding of personhood offers Evangelicals an opportunity to transcend the binaries and idols of “left” vs. “right” and to promote the basic social, political, and economic structures that lead to human flourishing.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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